• Rheuma-Liga Bundesverband
  • Kontakt
  • A A STRG + STRG -

    Sie können die Seite mithilfe Ihres Browsers größer oder kleiner anzeigen lassen. Verwenden Sie dafür bitte STRG + und STRG - .
    Mit STRG 0 gelangen Sie wieder zur Ausgangsgröße.

menu
Bei der Nutzung der Vorlesefunktion werden Ihre IP-Adresse und die angezeigte Seite an readspeaker.com übertragen. Wenn Sie zustimmen, speichern wir Ihre Zustimmung in einem Cookie. Wenn Sie Ok auswählen, wird der Cookie akzeptiert und Sie können den Dienst nutzen.

Gelenkschmerzen und steife Gelenke nach Impfung mit AstraZeneca
Reihenfolge 

Verfasst am: 25.05.2021, 21:49
Dabei seit: 25.11.2020
Beiträge: 5

Vielen Dank Herr Aringer für Ihre Einschätzung, die ich auch gut nachvollziehen kann. Sie haben mir bei meiner Entscheidung, die ich gerade getroffen habe, nämlich bei AstraZeneca zu bleiben, sehr geholfen.
Viele Grüße
Hansi53


Verfasst am: 25.05.2021, 21:08
Dabei seit: 10.02.2016
Beiträge: 344

Es tut mir leid, dass wir Sie übersehen haben - ich denke, wir alle orientieren uns an der Zahl der Antworten, und da sahen Sie schon "gut bedient" aus.

Auch wenn das nach den bisher vorhandenen Daten zumindest kein häufiges Problem darstellt, ist ein Schub in Folge einer Impfung denkbar. (Vermutlich wäre er beim nächsten Virusinfekt aber auch passiert - zumindest zu anderen Impfstoffen sprechen die Daten dagegen, dass Impfungen zu insgesamt mehr Schüben führen.)

MTX um 2,5 mg/Woche zu erhöhen ist eine sehr milde, vielleicht zu milde Antwort auf einen Schub. Es wird in dieser Situation oft auch nicht ganz ohne Prednisolon oder andere Cortison-Medikamente gehen.

Ich gehe nicht davon aus, dass das Problem spezifisch am Astra Zeneca-Impfstoff liegt, der auch die heftigeren Nebenwirkungen eher bei der ersten Gabe hat. Daher wäre das für mich kein Grund zu einem Impfstoffwechsel.

Alles Gute und herzliche Grüße

Martin Aringer


Verfasst am: 25.05.2021, 20:49
Dabei seit: 25.11.2020
Beiträge: 5

Sehr geehrte Expertinnen und Experten,
leider habe ich bis heute auf meine Fragen vom 21.05.2021 zum o.g. Thema von Ihnen keine Antwort bekommen. Wäre das noch möglich?
Viele Grüße
Hansi53


Verfasst am: 25.05.2021, 20:45
Dabei seit: 25.11.2020
Beiträge: 5

Zitiert von: Hansi53

Danke Ralle04, sehr informativ!


Verfasst am: 21.05.2021, 11:34
Dabei seit: 25.11.2020
Beiträge: 5

Danke Ralle04, sehr informativ!


Verfasst am: 21.05.2021, 11:21
Dabei seit: 03.05.2021
Beiträge: 73

Hallo zusammen,
zum Thema "Nebenwirkungen melden" habe ich folgende Informationen gefunden und folgende - größtenteils positiven -Erfahrungen gemacht.

1. Google Suche: RKI Nebenwirkungen melden
Der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden
gesundheitlichen Schädigung ist namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 3 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

2. Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
Das RKI schreibt zusätzlich:
Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, dass direkt an den Hersteller oder online direkt an das PEI gemeldet wird. Auf ein Meldeformular mit einer Falldefinition zum Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung wird auf dieser RKI-Seite (Suche: RKI Nebenwirkungen melden) verwiesen.
Dieses Meldeformular bekommt man auch über die PEI-Seite.

Ich habe mit diesem Online-Formular allerdings schlechte Erfahrungen gemacht.
Nach ausführlicher Schilderung meiner Nebenwirkungen - größtenteils im frei formuliertem Fließtext - war nach dem Abspeichern mein kompletter Text verschwunden und auch nicht wieder herstellbar.
Auch mit einer telefonischen Meldung an die Abteilung für Nebenwirkungen hatte ich keinen Erfolg. Ich habe nach mehreren Versuchen, die immer mit einem Besetzt-Zeichen änderten, aufgegeben. Zumindest, was das PEI betrifft.
Ihr könnt natürlich auch mal Euer Glück versuchen.

3. Deutsche Rheumaliga
Über die zentralen Telefonnummern der Liga 0228 766060 bzw. 0800 600 25 25
kam ich an die Tel.Nr. meines Landesverbandes (in meinem Fall Nordrhein-Westfalen).
Dort konnte ich meine Nebenwirkungen ausführlich schildern. Sie wurden auch registriert, wobei ich (Stand: 26.04.21) erst der 3. Fall war, der auf diesem Weg der Rheumaliga NRW Feedback über extreme Nebenwirkungen genannt hat.

4. Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
Auch hier gibt es einen Online-Fragebogen auch für Patienten über http://www.covid19-rheuma.de
Dieser Fragebogen ist sehr gut. Vieles kann man durch entsprechendes Anklicken schildern, vieles aber auch im freien Fließtext. Dieser Fragebogen ist sehr empfehlenswert. Er mündet in ein anonymisiertes Register, das für die Fachleute und die Patienten schon in naher Zukunft extrem wichtig sein wird.

Gruß Ralle


Verfasst am: 21.05.2021, 11:20
Dabei seit: 03.05.2021
Beiträge: 73

Hallo zusammen,
zum Thema "Nebenwirkungen melden" habe ich folgende Informationen gefunden und folgende - größtenteils positiven -Erfahrungen gemacht.

1. Google Suche: RKI Nebenwirkungen melden
Der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden
gesundheitlichen Schädigung ist namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 3 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

2. Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
Das RKI schreibt zusätzlich:
Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, dass direkt an den Hersteller oder online direkt an das PEI gemeldet wird. Auf ein Meldeformular mit einer Falldefinition zum Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung wird auf dieser RKI-Seite (Suche: RKI Nebenwirkungen melden) verwiesen.
Dieses Meldeformular bekommt man auch über die PEI-Seite.

Ich habe mit diesem Online-Formular allerdings schlechte Erfahrungen gemacht.
Nach ausführlicher Schilderung meiner Nebenwirkungen - größtenteils im frei formuliertem Fließtext - war nach dem Abspeichern mein kompletter Text verschwunden und auch nicht wieder herstellbar.
Auch mit einer telefonischen Meldung an die Abteilung für Nebenwirkungen hatte ich keinen Erfolg. Ich habe nach mehreren Versuchen, die immer mit einem Besetzt-Zeichen änderten, aufgegeben. Zumindest, was das PEI betrifft.
Ihr könnt natürlich auch mal Euer Glück versuchen.

3. Deutsche Rheumaliga
Über die zentralen Telefonnummern der Liga 0228 766060 bzw. 0800 600 25 25
kam ich an die Tel.Nr. meines Landesverbandes (in meinem Fall Nordrhein-Westfalen).
Dort konnte ich meine Nebenwirkungen ausführlich schildern. Sie wurden auch registriert, wobei ich (Stand: 26.04.21) erst der 3. Fall war, der auf diesem Weg der Rheumaliga NRW Feedback über extreme Nebenwirkungen genannt hat.

4. Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
Auch hier gibt es einen Online-Fragebogen auch für Patienten über http://www.covid19-rheuma.de
Dieser Fragebogen ist sehr gut. Vieles kann man durch entsprechendes Anklicken schildern, vieles aber auch im freien Fließtext. Dieser Fragebogen ist sehr empfehlenswert. Er mündet in ein anonymisiertes Register, das für die Fachleute und die Patienten schon in naher Zukunft extrem wichtig sein wird.

Gruß Ralle


Verfasst am: 20.05.2021, 19:52
Dabei seit: 25.11.2020
Beiträge: 5

Guten Tag an das Expertenteam,
ich war mit 7,5 mg MTX/Woche gut eingestellt und habe daher meine rheumatische Polyarthritis im Alter von 67 Jahren kaum gespürt. Am 06.04.2021 wurde ich mit AstraZeneca geimpft. Wenige Tage später bekam ich ausgeprägte Gelenkschmerzen in den Fingern, Handgelenken und Knien und die Finger und Kniegelenke fühlen sich auch steif an. Einen Ringfinger kann ich nicht mehr ganz abbiegen. Daher wurde in Absprache mit meinem Rheumatologen die Dosis auf 10 mg/MTX/Woche erhöht. Die Symptome gehen jedoch nicht weg. Daher meine Fragen:
Welche Erkentnisse gibt es zu den möglichen Auswirkungen einer Impfung mit AstraZeneca auf rheumatische Polyarthritis?
Soll bei der zweiten Impfung wieder AstraZenca verwendet werden oder besser ein anderer Impfstoff, z.B. Biontech/Pfizer?
Werden die Aussagen hier im Forum zur einer möglichen Unverträglichkeit von Corona-Impstoffen mit Rheuma an einer Stelle zusammengtragen? Das wäre für die Nutzer sehr hilfreich und vielleicht auch für die Forschung.
Viele Grüße
Hansi53




Portalinfo:
Das Forum hat 15.419 registrierte Benutzer und 5.215 Themen.

Als größte deutsche Selbsthilfe­organisation im Gesundheitsbereich informiert und berät die Deutsche Rheuma-Liga Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Sie bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 270.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Kennen Sie schon die Facebook-Seite der Deutschen Rheuma-Liga? 

Videos rund um Rheuma - Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal!