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Wandernde Schmerzen und keiner findet etwas
Reihenfolge 

Verfasst am: 29.04.2020, 09:23
Dabei seit: 09.03.2020
Beiträge: 5

Hallo ihr Lieben.
Ich bin nun aus dem Rheumazentrum zurück und habe einige Erkenntnisse gewonnen. Dumm war das ich zu einem Zeitpunkt dort war, wo ich keine Gelenkschmerzen hatte.. Nun ja. Die Ärztin hat mir empfohlen alles demnächst zu dokumentieren mit Foto wenn sichtbar. Alles was irgendwie anders ist. Es konnte kein eindeutiges Rheuma diagnostiziert werden. Morbus Bechterew haben sie ausgeschlossen, da der hlab 27 negativ ist. Auto Antikörper wurden gefunden, allerdings können sie nicht eindeutig zuordnen ob es für Rheuma spricht. Die Ärztin meinte es wird sich in den nächsten Jahren zeigen können. Auf jeden Fall kann ich sagen das der Aufenthalt dort super war. Ich hatte etliche Anwendungen und wusste gar nicht mehr das mein Rücken auch mal nicht weh tun kann. Fibromyalgie haben sie auch ausgeschlossen. Ich habe wohl ein Myofasziales Schmerzsyndrom. Das haben die Therapeuten durch eine spezielle Triggerpunktbehandlung rausgefunden. Dies würde einiges erklären. Desweiteren habe ich wohl einen absoluten Vitamin D Mangel. Der Wert lag bei 7,5. Bekomme jetzt hochdosiertes Vitamin D, Kalzium und Magnesium. Auch das kann Ursache für diverse Schmerzen sein. Meine Nierenwerte sind durch das Ibuprofen anscheinend nicht ganz so toll. Habe diese jetzt aus meinem Schrank verbannt. Wobei ich sagen muss das seit der vitamin Einnahme auch die Kopfschmerzen weniger heftig sind. Außerdem habe ich viel zu hohen Blutdruck, der nun mit Ramipril und ein Diuretika eingestellt wurde. Desweiteren soll ich meine Hormone checken lassen. Anscheinend ist in meinem Körper einiges durcheinander gekommen. Eine Raumforderung auf der Leber wurde gefunden. Soll speziell abgeklärt werden. Könnt ein harmloses Hämangiom sein. Die habe ich ja auch in der Wirbelsäule. Ein Knochen in meinem Handgelenk.. Ich glaub die elle ist zu kurz geraten und verursacht die Schmerzen die sich wie eine Sehnenscheidentzündung anfühlen. MRT Hüfte ist top. Also keine Erklärung für das ploppen in der Hüfte bei jedem Schritt. Alles in allem wurde mir gesagt das vermutlich alle Schmerzen Ursache in dem Vitamin Mangel, Hormonell und Bindegewebsmäßig haben. Versuche jetzt mit viel Bewegung und Entspannung alles irgendwie in den Griff zu bekommen. Ich hoffe das nicht in den nächsten Jahren mehr dazu kommt und tatsächlich noch schwerwiegende Dinge gefunden werden. Euch allen drücke ich die Daumen das ihr vom covid verschont bleibt und wünsche noch einen schönen Tag.
Vielen Dank fürs lesen.


Verfasst am: 04.04.2020, 22:41
Dabei seit: 25.03.2020
Beiträge: 9

Liebe Erna123,
vielen Dank, dass du soviel geschrieben hast! Ich finde mich teilweise wieder, auch wenn ich noch keinen so langen Weg hinter mir habe. Ja, es ist bitter, dass die Ärzte so wenig Zeit aufbringen dürfen und es recht leicht ist, jemanden in die Psychoschublade zu stecken. Man glaubt das natürlich auch, wenn es sonst keine Erkärung gibt. Der beste Spruch bei mir war "Sie haben ja soviel Stress und jetzt seien Sie froh, dass es kein Krebs ist!" oh ja, Auslachen habe ich auch erlebt. Liebe Ärzte, ihr seid auch nur Menschen, könnt ihr es nicht einfach sagen, wenn ihr keine Ahnung habt? Damit hätte ich besser klarkommen können. Das mit dem morgendlichen Überraschungsei kann ich nur unterschreiben, danke dir für den Ausdruck! So, das hilft dir nicht viel weiter, aber bitte weiter durchhalten und lass dich nicht in die Psychkiste stecken! LG


Verfasst am: 18.03.2020, 09:20
Dabei seit: 09.03.2020
Beiträge: 5

Hallo nochmal.
Mir viel gerade noch ein das meine Hausärztin meinte das eventuell ein Aufenthalt in einer Schmerzklinik sinnvoll wäre. Hat da jemand Erfahrung mit?
Es wäre zumindest noch eine Option nachdem in der Rheumaklinik nichts raus kommen sollte.
Vielleicht auch für dich etwas Jess2109? Hast du das schon einmal ausprobiert?

Im Moment gehe ich trotzdem erstmal von etwas Rheumatologischem aus.
Es gibt ja nun auch immer noch einen Verdacht von vor 10 Jahren das es Morbus Bechterew sein könne. Da hat bisher in dieser Richtung keiner geschaut.
Bekomme aber immer mehr Probleme mit der Hüfte und meinem Rücken. Fersenschmerzen teilweise einen Monat lang. Ich merke das ich über die Jahre immer krummer laufe und wahnsinnige Nackenschmerzen bekomme. Daraufhin natürlich dann auch Kopfschmerzen. Ich möchte dies definitiv abklären lassen.
Wobei ich da auch vom Rheumatologen gehört habe das ich das nicht haben kann. Bin kein Mann und habe keinen erhöhten Rheumafaktor. Hab da aber schon anderes gelesen.
Vielleicht ist es irgendeine rheumatische Erkrankung mit psychisch kombiniert.
Auf jeden Fall möchte ich dir Jess 2109 ganz viel Kraft für dein Privates Leben wünschen. Ich weiß wie wahnsinnig schwer das alles für dich ist mit Familie und Arbeit. Und ich habe keine 4 Kinder. Da ist es doppelt traurig das man als Mutter immer gleich in eine Psychische Schiene geschoben wird. Ist für die Ärzte halt leider einfacher als einfach auch mal weiter zu denken. Noch geb ich nicht auf und das wünsche ich allen anderen auch. Auch wenn man manchmal kurz davor ist einfach alles hinzuwerfen und den einfacheren Weg des Glaubens zu gehen. Schließlich sagen ja alle Ärzte das selbe... da muss man ja dran glauben... Aber ich nicht mehr. Habe gelernt vieles zu hinterfragen. Meinem Vater haben die Professoren erzählt er würde die wieder laufen können oder ähnliches. Wir sollen ihn in Ruhe lassen und nichts mehr verlangen. Und doch hat mein Vater mit viel Willen und unserer Unterstützung zwei mal wieder laufen gelernt. Das hat ihm 3 weitere schöne Jahre verschafft. Jetzt ist er 68 und sagte neulich das er froh ist das er all die Dinge geschafft hat. Ich nehme mir ein Beispiel an ihm. Denn er hat in seinem Leben immer alles geschafft auch wenn andere sagten das ginge nicht.
Es sind die Grenzen anderer.... Nicht meiner... Das versuche ich mir immer zu sagen.
Ich wünsche allen noch einen schönen sonnigen Tag.
Und wie immer vielen Dank an alle Leser und Versteher.


Verfasst am: 17.03.2020, 19:41
Dabei seit: 09.03.2020
Beiträge: 5

Hallo Jess2109
Ja Mensch das hört sich ja wirklich fast wie bei mir an. Nicht alles stimmt überein, aber im Großen und Ganzen schon. Manchmal denke ich das ich wirklich nicht ganz dicht bin, da man ja auch immer schön von allen darauf hin gewiesen wird. Ich habe seit 4 Jahren ziemlichen Streß, da ich mich halt noch mit um meinen Vater kümmern muss. Wir hatten immer ein super Verhältnis und leider hatte er diverse Hirnblutungen. Es wurde eine unheilbare Krankheit gefunden die leider auch vererbt wird. Dort platzen deine Adern im Kopf und du kannst nix dagegen tun. Jedes Jahr hatt mein Vater wieder gekämpft und laufen gelernt. Ich bin wöchentlich in die Reha gefahren um ihm zu helfen und zu üben. Aber nun ist er bettlägerig und kann nur noch einen Arm leicht bewegen und reden. Er bekommt alles voll mit und man kann einfach nix tun um ihm zu helfen. Hatte in der Zeit auch viel Angst ob ich das auch haben könnt. Und vor allem mein Sohn.. Der hatte so schön sehr damit zu kämpfen, so daß er einen Zusammenbruch hatte und mit Hilfe eines Psychologen wieder alles auf die Reihe bekommen hat. Und das nur weil er es in sich hinein gefressen hat um mir nicht auch noch zur Last zu fallen. Er ist zu lieb für diese Welt. Nun ja.. Man überlegt natürlich schon ob das alles durch Streß und so weiter kommt. Ich denke es spielt natürlich eine große Rolle, allerdings hatte ich vieles wie zum Beispiel die wandernden Schmerzen auch bereits vor dem Ganzen. Ich denke eigentlich auch das ich schon ziemlich stressresistent bin und mir viel Kraft bei meinen Gassi Runden im Wald oder Feld hole. Es gibt ganz sicher eine Ursache für die ganzen Symptome. Und ich bleibe dran und will es finden. Irgendwann werde ich auf einen Arzt treffen der mir helfen kann. Und wenn es auch nur ein bisschen hilft. Die Hoffnung habe ich in Bad Endbach. Ich werde berichten wenn ich dort war. Zur Zeit warte ich auf Rückmeldung wann ich hin darf. Zwischenzeitlich war ich nochmal beim Orthopäden um ihm mitzuteilen das es evtl. Rheuma sein könnte laut Neurologe. Ich sollte ihm daraufhin meine Hände zeigen.. Hä??? Und er meinte tatsächlich das ich definitiv kein Rheuma habe. Meine Hände sehen normal aus. Er war schon mal in einer Rheumaklinik und da sehen die Hände anders aus. Gibt es denn nur noch Idioten. Was soll ich dazu sagen. Na auf jeden Fall wünsche ich dir das es dir auch bald besser gehen wird und du etwas findest gegen den Ganzen Scheiß. Ganz liebe Grüße


Verfasst am: 13.03.2020, 17:04
Dabei seit: 02.03.2020
Beiträge: 1

Hallo Erna123,

Ich muss dir einfach antworten!
Ich musste so schmunzeln, als ich deinen Beitrag gelesen habe! Deinen Werdegang könnte ich glatt unterschreiben! Einerseits etwas amüsant, andererseits ziemlich traurig.
Die Aussage des rheumatologen, von wegen: da ist nichts, Sie haben nichts; genau das hat auch ein Rheumatologe zu mir gesagt!

Ich bin auch neu hier, wusste aber nicht so recht... Denn irgendwie hab ich ja nichts!

Ich bin jetzt 41,habe 4 Kinder, einen Mann, 2 Hunde, einen pflegebedürftigen Vater und eine stressige Mutter, die leider ein Alkoholproblem hat.

2014 stürzte mein Vater die Kellertreppe hinab und brach sich einiges. Also hatte ich plötzlich einen 2. Haushalt mit Hund an der backe, da meine Mutter am Knie operiert wurde. Als sich das dann bis 2016 alles eingespielt hatte, fing ich an zu arbeiten, weil das Geld mit heranwachsenden Kindern immer knapper wurde. Ich war so stolz auf mich, wie das eigentlich alles recht gut lief. Dann fings an mit Konzentrationschwierigkeiten, verstand nichts mehr und musste ständig nachfragen, Kopfschmerzen Schläfe links, verschwommen Sicht, Lichtempfindlichkeit, Schmerzen am ersten Gelenk des Mittelfingers, dann kam das Handgelenk dazu, konnte nichts schweres mehr heben. Und dann, immer wenns schneller gehen sollte, fingen meine Hände an zu zittern. Auch subfebrile Temperaturen kamen dazu.
Hausarzt tippte erst auf verschleppter Infekt. Uberwies mich später zum cardiologe - ohne Befund, und zur Onkologie - ohne Befund aber mit Verdacht auf etwas rheumatologisches. Orthopäde meinte auch gleich, rheumatoide arthritis, da Röntgenbild ohne Befund. Allerdings gab's auch keinen erhöhten Rheumafaktor, deshalb stand Hausarzt nicht hinter dem Orthopäden. Nein, Hausarzt schickte mich noch zur Psychologin wegen meinen zittrigen Händen und meiner wahnsinnigen Müdigkeit. Neurologische alles ok. Diagnose: chronisches Erschöpfungssyndrom mit 2 wöchiger Einweisung in eine offene Psychiatrie,was ich dann aber abgelehnt hatte.
Ich habe gekündigt, mich zuhause zurück gezogen, nur noch das nötigste gemacht, und mit der Zeit wurde alles besser, mein Körper kam wohl zur Ruhe. Die Kopfschmerzen waren nicht mehr so schlimm, kamen nur noch ab und zu, das verschwommen sehen und diese lichtempfindlichkeit wurden besser....

Letztes Jahr habe ich wieder angefangen zu arbeiten und nach etwa einem halben Jahr fing es wieder an. Schmerzen im Daumen, konnte nichts mehr greifen, ganz dicke Hände morgens, Handgelenk wollte nicht mehr....
Rannte wieder von Arzt zu Arzt.
Augenarzt: nur trockene Augen,
Hno: ständige sinusitis wegen Allergie, hörverlust der oberen Töne, warum konnte er mir nicht sagen
Orthopäden meinten wieder: rheumatologisch
Und dann im Januar hatte ich von heute auf morgen rasende Kopfschmerzen, wie ein Migräneanfall, und mein ganzer Oberkörper schmerzte. Aber nicht wie bei einer Grippe, es waren die Gelenke und Sehnen. Seither bin ich wieder zuhause. Dieses Mal kamen dann noch die Ellenbögen, die Schultern, das brustbein, die Knie, und ganz schlimm, die Fersen mit sehnen dazu. Jeder Morgen wie ein Überraschungsei: was schmerzt heute? Was kann ich heute bewegen, was nicht... Mein neuer Hausarzt hat mir prednisolon verschrieben, was im Oberkörper gar nicht schlecht gewirkt hat, aber leider nicht in den Füßen. Etoricoxib war gegen die Schmerzen recht gut.
Letzte Woche war ich endlich bei einem Rheumatologen, der meinte, das seien chronische Schmerzen, aber nichts rheumatisches.

Mit viel Ruhe und Schmerzmittel bessert sich alles wieder. In 2 Wochen habe ich einen Termin bei einem weiteren Rheumatologen. Mal sehen....

Verzeihung für Schreibfehler und evtl etwas durcheinander erzählt, habe bestimmt auch was vergessen...

Im großen und ganzen bist du auf jeden Fall nicht alleine!
Wie geht's dir denn mittlerweile? Hoffe, etwas besser.

Viele Grüße und Gute Besserung!!


Verfasst am: 10.03.2020, 09:40
Dabei seit: 09.03.2020
Beiträge: 5

Hallo Ihr Lieben,
zu erst einmal möchte ich mich kurz vorstellen und bedanke mich an alle die sich die Zeit nehmen und Mühe machen meinen Text zu lesen und vielleicht auch weiterhelfen können.
Also ich bin 37 Jahre alt, habe einen bald 14 jährigen Sohn, einen Mann der manchmal auch wie ein Kind ist, einen stark pflegebedürftigen Papa, eine anstrengende Mutterund ein paar durchgeknallte Tiere
Mein Leben verläuft turbulent und ich muss den Alltag managen. Ich gehe Vollzeit Arbeiten, wobei ich einmal die Woche Home Office machen darf. An diesem Tag pflege ich meinen Papa und arbeite nebenbei. Dazu noch Haus, Kind, Mann, Tier. Ich denke die meisten kennen diese....
Also nun zu meinem eigentlichen Problem..
Seit 2001 renne ich von Arzt zu Arzt.. alles fing damit an das mein linkes Knie von heute auf morgen einfach geschmerzt hat. Von hinten in der Sehne. Konnte dann zwei drei Tage dieses nicht mehr bewegen. MRT ergab nix.
Es kam und ging.. Dann hatte ich ein Jahr Ruhe damit.
Neue Kopfschmerzen traten auf.. MRT Schädel.. Kein Ergebnis. Ging auch wieder weg.
Nachdem mein Sohn geboren war 2006, habe ich die Galle entfernt bekommen. Alles kein Problem. Mit drei Jahren bekam mein Sohn Scharlach. Kurz danach lag ich um. Der Arzt sagte ich hätte nur ne Erkältung. Ich vermute ich habe ich von meinem Sohn was abbekommen, denn so erging es mir noch nie.
Danach begann der Schmerz.....
Eins zwei Monate später bekam ich wandernde Schmerzen. Zuerst rechter Zeigefinger und Mittelfinger. Einen bis zwei Tage später Handgelenk recht. Wieder eins zwei Tage später Schultergelenk links. wieder eins zwei Tage später linke Hüfte. Wieder eins zwei Tage später linkes Knie. Danach die Ferse. Ging dann kurzzeitig alles weg. Um dann mit voller Wucht genauso wieder zu kommen. Ich hatte solche Schmerzen das ich mich nicht alleine anziehen konnte, geschweige denn irgendwie bewegen konnte. Das Ganze wanderte durch meinen Körper über drei Monate. Immer in der selben Reihenfolge. Der Hausarzt lachte mich aus da ich heulend bei ihm saß.. könne nicht so schlimm sein ich sehe gesund aus. Er kann da jetzt auch nix machen.
Ich wechselte den Arzt. Die schickte mich zur Skeletsintigrafie 2010. Ergebnis verdacht auf Morbus Bechterew anhand der Mehrspeicherung in den ISG Fugen beidseits. Empfehlung Bestimmung HLAB27. Der neue Hausarzt sagte das kann nicht sein und diagnostizierte Rheumatisches Fieber.. Ohne jegliche weitere Untersuchung. Das geht irgendwann von alleine weg bekam ich zu hören und wurde heim geschickt. Ich bin zum Kardiologen. Herz i.O. Der sagte ich bilde es mir ein. Dann hab ich aufgegeben, weil mir eh keiner glaubte und die Schmerzen erstmal weg waren.
2016 ging es wieder los.... wahnsinnige Müdigkeit.. Hätte im stehen schlafen können.. Nachtschweiß, Morgensteifigkeit über eine Stunde. Übelste Rückenschmerzen in der Nacht.. bei Bewegung besser. Nackenschmerzen, wieder die selben wandernden Gelenkschmerzen, Zittern der Hände nach Anstrengung. Mitten in der Nacht beginnende wahnsinnige Kopfschmerzen. Nur einseitig. bleiben über 3 bis 4 Tage. Ich will mir am liebsten die Schädeldecke aufreißen... Muskelschwäche.. Ich weiß das ich Kraft habe, kann sie aber nicht mehr einsetzen. Einen Monat lang beidseitige Fersenschmerzen, Hüftschmerzen. Ein Plopp ist plötzlich bei jeden Schritt in der Gegend meines Steißbeines zu hören. Orthopäde findet nix nach röntgen. Plötzlich flimmern auf den Augen und beidseitiger Sehverlust für 1 Stunde. Das kommt alle paar Tage mal wieder. Augenarzt meint Augenmigräne.
Könnte noch mehr Beschwerden aufzählen.. Das Ganze wechselt sich immer ab. Nie alles auf einmal immer im Wechsel und mittlerweile höchstens mal 2 oder drei Tage die es mir recht gut geht. MRT Schädel 2016 ergab nix. MRT BWS ergab 3 Hämangiome sonst nix. MRT HWS ergab eine Steilstellung.
MRT Abdomen ergab nur Steilstellung LWS.
Rheumatologe hat nach Gespräch ohne jegliche Untersuchung gesagt ich hätte kein Rheuma.. weil ich eine Mappe mit allen Auflistungen und Untersuchungen hatte meinte er ich wäre Perfektionist deswegen hab ich Fibromyalgie.
War jetzt bei einer Neurologin. Endlich hab ich eine Einweisung ins Krankenhaus bekommen. Habe mich im Rheumazentrum Mittelhessen gemeldet.. Hoffe das ist eine gute Wahl. Ich möchte endlich das das ein Ende hat.
Kann es MB sein??? Weil ich immer wieder diese Hüft und HWS Schmerzen habe??
Die Neurologin meinte ich habe wahrscheinlich Läuse und Flöhe... Also vermutlich noch was anderes.. Hat vielleicht jemand ähnlich Beschwerden, oder kann mir etwas Mut machen, das nicht alle Ärzte so ignorant sind? Ich hab echt den Glauben an die Ärzte verloren und glaube mittlerweile auch das ich mir das einbilde... Mein Bekanntenkreis hält mich schon für Bescheuert. Da sag ich schon nix mehr.

Es tut mir leid das ich soooo viel geschrieben habe, aber irgendwie tut es auch gut mal alles raus zu schreiben... Sorry dafür und hoffentlich kann mir jemand hierzu was schreiben.

Vielen Dank und allen einen hoffentlich schönen Tag




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