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Reha trotz befristeter EM-Rente?
Reihenfolge 

Verfasst am: 22.11.2019, 10:41
Dabei seit: 14.02.2013
Beiträge: 53

Liebe Fragestellerin, die beantwortung Ihrer Frage fällt mir etwas schwer. Wenn Sie sich von einer orthopädischen reha keine Besserung erwarten, würde ich den rehaantrag nicht stellen. Grundsätzlich htten Sie als Bezieherin einer befristeten EM- Rente auch Anspruch auf eine medizinische Reha durch die Rentenversicherung. In der Tat kann es aber passieren, dass in der Reha festgestellt wird, dass Sie wieder arbeiten können. Das weiß man nicht, was dabei rauskommt. Vielleicht kann man den Rehaantrag um Jahre verschieben, so dass Sie bei Ablehnung der Verlängerung der EM- Rente Arbeitslosengeld I(ab 55 Jahren hätten Sie 24 Monate einen Anspruch, wenn die anderen Voraussetzungen für den Bezug von ALG I vorliegen), Krankengeld (max. 78 Wochen wegen derselben Erkrankung)und dann eine vorgezogene Rente wegen Schwerbehinderung etc. beziehen könnten. Da müssten Sie in Ihren jährlichen Versicherungsverlauf der DRV schauen, um festzustellen, wann Sie welche Ansprüche haben.


Verfasst am: 20.11.2019, 20:25
Dabei seit: 20.11.2019
Beiträge: 1

Hallo,
ich (53) bin befristete EM-Rentnerin bis 01/2021 (zum zweiten Mal für zwei Jahre). Mein Hausarzt hat mir wg. Verschlechterung meiner Erkrankungen (Kollagenose, Knie, LWS und Depression) geraten, dass ich bei der Krankenkasse einen Antrag auf eine orthopäd. Reha stellen soll.
Abgesehen von den Hürden dass die Krankenkasse überhaupt die Reha genehmigt habe ich vor allem Bedenken, dass ich als arbeitsfähig aus der Reha entlassen werden könnte bzw. meine Rente nicht mehr verlängert wird. 2 Bekannten von mir ist dies so ergangen.
Was können Sie mir raten?




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