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Nebenwirkungen von Leflunomid? (starkes Brennen in den Beinen)
Reihenfolge 

Verfasst am: 11.12.2018, 16:16
Dabei seit: 11.11.2017
Beiträge: 5

Hallo,

ich musste Leflunomid leider letztes Jahr wegen genau dieser Beschwerden absetzen. Der Neurologe hat eine Polyneuropathie aufgrund der NW festgestellt. Ich hatte starkes Kribbeln und Brennen in beiden Unterschenkeln.
Jetzt nach 1 Jahr bessern sich die Beschwerden endlich.


Verfasst am: 09.12.2018, 14:50
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 354

Hallo MariaAnna,

das Brennen und Kribbeln können Nervenscherzen sein. Eine der seltenen Nebenwirkungen des Leflunomid sind Neuropathien.

Die habe ich seit einigen Jahren bereits, glücklicherweise ausschließlich auf die Füße und teilweise die Hände beschränkt.
Der Rheumatologe meint, es käme von einer Verengung des Spinalkanals. Der Neurologe hält es für eine Nebenwirkung des Leflunomid.

Da meine Beschwerden sich aber nicht verschlimmern und aushaltbar sind, kommt (auch aus anderen Gründen) für mich ein Medikamentenwechsel nicht in Frage.

Ob Deine Bechwerden vielleicht auch durch das Restless-Leg verursacht sein können, vermag ich nicht zu beurteilen. Bei der Intensität Deiner Beschwerden ist ein Medikamentenwechsel vielleicht eine Option. Aber das kann nur Dein Rheumatologe mit Dir entscheiden.

Alles Gute für Dich!


Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.


Verfasst am: 09.12.2018, 14:30
Dabei seit: 09.12.2018
Beiträge: 1

Hallo ihr Lieben, ist unter euch jemand, der auch mit Leflunomid behandelt wird?
Ich leide seit 5 Jahren an rheumatoider Arthritis.
Am Anfang bekam ich Metex-Spritzen, danach Lantarel, beides in Verbindung mit Cortison. Metex und Lantarel musste ich wegen zu hohen Leberwerten nach 3 Jahren absetzen. Seit 2 Jahren nehme ich jetzt Leflunomid (zuerst 15 mg und jetzt 10 mg) und 2 mg Cortison. Vor einem Jahr wurde bei mir auch noch das Restless-Leg-Syndrom festgestellt. Seit einem halben Jahr leide ich nun -hauptsächlich in der Nacht- an unerträglichem Brennen und Kribbeln in den Beinen. In manchen Nächten kann ich dadurch höchstens 3 Stunden schlafen. Meine Rheumatologin meint, dass es Nebenwirkungen von Leflunomid sein könnten. Ein Neurologe ist ratlos und letztendlich ist man auf sich selbst angewiesen. Hat von euch auch jemand diese Erfahrung gemacht, und wenn ja, habt ihr ein anderes Basismedikament genommen.
Ich danke euch im voraus.




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