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Fibro ja, Fibro nein, wohin?
Reihenfolge 

Verfasst am: 19.03.2018, 15:55
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 113

Nochmals Hallo,

habe vergessen auf die Zecken einzugehen. Manchmal merkt man gar nicht, dass man welche hat/hatte. Die Borrelien können aber lange im Körper verbleiben und erst Jahre später aktiv werden. Du merkst schon, ich habe auch jede Menge "Unnützes" zu bieten.
LG
Nerlli 130


nelli 130


Verfasst am: 19.03.2018, 15:27
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 113

Liebe/r Pladde,

das ist gut, wenn deine Orthopädin weiter überweist. Das ist nämlich nicht immer selbstverständlich. Dann wünsche ich dir alles gute. Wobei ich schon Rehamediziner erlebt habe, die leider weniger wussten als ich. Aber ich möchte dir dadurch nicht die Hoffnung nehmen. Und seronegative Arthritis kann ja auf eine Unterart hinweisen. Wie bei mir wurde nach Jahren die Psoriasis diagnostiziert. Die sich durchaus in Gelenkschmerzen mit manifestiert.

Vielleicht solltest du nochmal bei einem anderen Internistischen Rheumatologen vorstellig werden. Der Weg zur richtigen Diagnose und Behandlung ist heute immer noch weit. Aber halte durch es lohnt sich.

Viel Erfolg bei der Vorstellung und eine hoffentlich richtige Diagnose.
Nelli 130


nelli 130


Verfasst am: 19.03.2018, 14:50
Dabei seit: 19.05.2016
Beiträge: 3

Hallo,

nein, ich wurde nur auf rheumatische Erkrankungen getestet, da meine Schwester auch Lupus hat auch auf Kollagenosen, da war alles negativ. Ich hatte seit der Pubertät keine Zecken mehr, allerdings damals recht oft weil ich nur in Wald und Wiese unterwegs war...
Wegen der Symptomatik sind sich die Ärzte halt uneinig, der Rheumatologe sagt Fibro weil 16 Tenderpoints positiv waren und mein Blutbild kein Rheuma "zeigt", wo die Gelenkschwellungen her kämen wüsse er aber auch nicht, hat auch kurzzeitig behauptet, die wären psychosomatisch.
Mein Hausarzt hingegen sagt, es ist eine chronische Polyarthritis, die halt Serumnegativ ist, die Tenderpoints täten weh weil eben die Gelenke entzündet sind und es mir halt sowieso "überall" weh tut.

Meine Orthopädin hat mich jetzt zu einem Rheamediziner überwiesen, der wohl laut ihr einen Blick auf das Gesamte wirft und nicht den Schwerpunkt der einzelnen Fachärzte nur sieht... Ich hoffe, das bringt etwas.
LG,
Pladde


Verfasst am: 19.03.2018, 12:30
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 113

Hallo Pladde,
man hat mir gesagt, dass bei Fibro keine Kortison hilft.Und ich habe dafür nie welches bekommen. Das ist schon eigenartig, dass du darauf angesprochen hast. Dann betrifft die Fibro nicht die Gelenke selbst, sonder Sehnen und Muskeln (Weichteile), man meint nur man hat die Schmerzen in den Gelenken. Lass dir doch mal von der Rheuma-Liga die Fibro-Broschüre zusenden. Der Arzt hat leider etwas übertrieben, den bei Fibro gibt es sehr wohl Schmerzmittel und Therapien. Dazu sind bei uns in der Wassertherapie der Rheuma-Liga viele Fibropatienten, die sich hier wohl fühlen, da die Bewegungen nicht so schmerzen und die Beweglichkeit doch weitgehend erhalten bleibt.

Hat man bei dir schon einen Westernblot oder Elaisa-Bluttest auf Borrelien gemacht? Das ist auch nicht ohne und sollte ebenfalls ausgeschlossen werden sollte das noch nicht passiert sein. Dazu kannst du noch bei einem Schmerzarzt vorstellig werden.

Ich wünsche dir eine baldige Diagnose mit entsprechender Behandlung, sowie alles Gute.
Es grüßt dich Nelli 130


nelli 130


Verfasst am: 14.03.2018, 09:22
Dabei seit: 19.05.2016
Beiträge: 3

Guten Morgen,

ich bin verzweifelt! Seit bald 5 Jahren werde ich von Facharzt zu Facharzt geschickt und ich habe einen Haufen Befunde, doch niemand ist sich genau sicher, was ich habe. Der Rheumatologe hat Oktober 2017 die Diagnose Fibromyalgie gestellt und mich mit den Worten "Da kann man nichts gegen machen" nach Hause geschickt. Ich bin aber nicht so ganz einverstanden mit der Diagnose, zumindest nicht mit der Diagnose alleine. Ich habe sämtlich Infos darüber nur aus dem Netz, Aufklärung der diversen Fachärzte ist hier wohl nicht im Budget der Krankenkasse enthalten :x

Zusammenfassend meine Symptome:
Hauptsymptome sind Schmerzen in allen Großgelenken, Kraftverlust in den Fingern (kann keinen Brief mehr mit Stift schreiben), teilweise sind die Fingergelenke geschwollen. Eigentlich tut mir alles weh, Rücken, Nacken, Beine, besonders schlimm sind aber die Schultern, Hüften und Finger, ich kann meine Arme nicht schmerzfrei anheben und habe Schmerzen beim Laufen.
Ich bin mittlerweile chronisch erschöpft obwohl ich gut schlafe, kann mich nicht mehr konzentrieren, bin mittlerweile depressiv und habe Panikattacken. Mir ist das Licht zu hell und alle Geräusche zu laut und friere selbst bei 30 Grad im Schatten.

Die Ärzte haben sämtliche Diagnosen durch und versucht, alles mögliche zu behandeln, das Einzige was jemals geholfen hat war Prednisolon in einer Dosierung von 90mg täglich, die ersten 3 Monate hat auch L-Thyroxin 100mg geholfen. Jetzt wurde mir gesagt, man kann dagegen nichts machen und ich sollte Antidepressiva und Schmerzmittel nehmen.

Hilft aber nicht! Ich nehme Duloxetin und mittlerweile keine Schmerzmittel mehr, die helfen nämlich nicht. MTX hat nicht geholfen, nichts. Wo soll ich noch hin? Was ist das denn? Selbst über die Fibro sind sich die Ärzte uneinig - schließlich würde das keine Gelenkschwellungen machen und Cortison würde dagegen auch nicht helfen. Entzündungswerte sind aber auch ohne Cortison nur minimal erhöht, was bei den Schwellungen wiederrum auch ungewöhnlich wäre...

Ich brauche Rat!
LG,
Pladde




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