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Sakroiliitis aber kein Rheuma?
Reihenfolge 

Verfasst am: 06.07.2019, 14:45
Dabei seit: 06.07.2019
Beiträge: 1

Hallo Dwaggie,
ich bin auf dieses Forum und deinen Eintrag gestoßen.
Ich habe einen sehr ähnlichen Verlauf meiner Beschwerden wie du und auch noch keine Diagnose. Seit Januar 2018 schlage ich mich jetzt bei verschiedensten Ärzten durch, um Klarheit zu bekommen. Nach dem 5ten MRT habe ich den Befund Sakroilitis (auf der Linken Seite) bekommen und die Ärzte haben zum ersten mal meine Schmerzen ernst genommen. Bei mir wurden verschiedenste Tests gemacht, die aber alle kein Ergebnis gebracht haben (Morbus Bechterew, MS, Krankheiten durch Zecken, Rheuma - nicht eindeutig). Ob das gut oder schlecht ist weiß ich nicht, die Ungewissheit bringt aber einen auch nicht voran. Ab Herbst 2018 gingen meine Beschwerden deutlich zurück, weshalb ich bis vor einem Monat auf Schmerzmittel wie Diclofenac verzichten konnte. Seit einem Monat sind die Schmerzen und Beschwerden allerdings wieder heftiger.
Meine Blutbilder zeigen eigentlich nur Auffälligkeiten beim Cholesterin (ich kann gerade keinen Sport machen) und deutlich beim Vitamin D (sehr wenig).
In der Anfangszeit letztes Jahr hatte ich weitere Entzündungen im Körper - auf der Kopfhaut und in der Luftröhre, weshalb ich 4 Wochen keinen Ton rausgebracht habe. Für mich hängt das alles irgendwie zusammen, aber kein Arzt kann sich hier bisher einen Reim drauf machen.
Wie ist bei dir der aktuelle Stand, gibt es etwas neues?
Grüße
Jan


Verfasst am: 25.02.2018, 17:32
Dabei seit: 06.10.2014
Beiträge: 65

Hallo,
ich arbeite wie du auch im Kindergarten/Krippe.
Ich nehme jetzt seid fast vier Jahren Vitamin D bin auch täglich draußen.
Ich sollte im letzten Sommer mal die Tabletten absetzten (rat des Rheumatologen)
habe ich auch gemacht. Beim nächsten Termin im Oktober war mein Vitamin D im Blut
nicht vorhanden ,obwohl ich auch außerhalb der Arbeit ständig draußen bin.
LG Stephanie1980


Verfasst am: 24.02.2018, 18:15
Dabei seit: 22.11.2016
Beiträge: 2

Hallo!

ist schon eine ganze Weile her, dass ich hier war...
das Problem ist immernoch das Gleiche....
in den letzten fast zwei Jahren bin ich von Arzt zu Arzt gehüpft und so richtig kann mir immernoch keiner helfen.
Die Schmerzen im ISG sind nach wie vor sehr ätzend, aber eine Diagnose habe ich leider noch nicht.
mein momentaner Rheumatologe (der dritte, da ich von den anderen beiden weitergeschickt wurde) hatte Blutwerte genommen, bei denen endlich ein paar deutlichere Werte zu sehen waren.
oder auch NICHT, weil er mich erst vor zwei Wochen anrief mit "Es ist wahrscheinlich eine RA, wir müssen Sie baldmöglichst auf Medikamente einstellen" und "auf dem Röntgen ist eindeutig eine Sakroiliitis zu sehen", nur um dann zum Termin, eine Woche später, zu sagen, dass die Werte eigentlich nichts eindeutiges sagen, und weil ich keine Flüssigkeit in den Fingergelenken habe, ist es keine RA.
....naja, ich hab /nochmal/ Blut gelassen (dafür haben sie diesmal 4 Leute und 35 Minuten gebraucht, um es schlussendlich aus einer kleinen Vene zwischen den Fingern zu nehmen) und habe einen Termin zum MRT anfang März.
Er hat auch was von Osteoporosezeichen gesagt, daher gehe ich auf eigene Faust zur Knochendichtemessung, schadet nicht, und dann bin ich wenigstens da sicher

die Blutwerte habe ich mir geben lassen, vielleicht kann hier jemand dazu etwas sagen?
https://sta.sh/01f3nw320124
https://sta.sh/0f7hbw27300
was eindeutig ist, und auch nicht das erste mal, ist mein Vit D Mangel. Da muss ich mit meinem Hausarzt reden (dem vertraue ich da mehr als dem Rheumatologen), ob ich das künstlich zu mir nehmen soll. (eigentlich bekomme ich jeden Tag 'frische Luft und Auslauf', da ich im Kindergarten arbeite und wir viel rausgehen)

Vor dem Blutabnehmen hatte ich (ca. eine Woche zuvor) einen grippalen Infekt, daher sind Manche Werte hoch.

kann dennoch jemand deuten, ob die Blutwerte eher für oder gegen eine rheumatische Erkrankung sprechen?
(und klar, ich erwarte keine Diagnosen ich suche nur nach Anhaltspunkten, ob ich den Arzt nochmal wechseln sollte, oder ob das Wischi-Waschi-Drama einfach dran liegt, dass ich keine genauen Werte abgebe)

vielen lieben Dank schonmal!!!

-Lena


Verfasst am: 22.11.2016, 22:08
Dabei seit: 29.05.2015
Beiträge: 9

Guten Abend,
ich empfehle, die MRT-Bilder noch einmal mit dem Radiologen oder Orthopäden zu besprechen. Bei einseitigem Befall der Kreuz-Darmbeingelenke könnte es sich auch um eine aktivierte ISG-Arthrose handeln, insbesondere wenn der Übergang LWS zum Kreuzbein durch den Gleitwirbel nicht stabil ist und daher verstärkte Scherkräfte auch auf die Kreuz-Darmbein-Gelenke wirken können. In beiden Fällen kann vorübergehen mit einem Entzündungsschmerzmittel plus Magenschutz gearbeitet werden. Hier gibt es aber eine ganze Reihe von Wirkstoffen, welche individuell getestet werden müssen.

Viele Grüße

Michael Bernateck


Verfasst am: 22.11.2016, 18:29
Dabei seit: 22.11.2016
Beiträge: 2

Hallo Ihr Lieben!

ich bin funkelnagelneu hier im Forum
Seit ca. 6 Jahren habe ich die Diagnose Fibromyalgie, von daher sind mir Schmerzen an sich nicht unbekannt.
Seit ca. einem dreiviertel Jahr sind jetzt aber stärker werdende Rückenschmerzen dazu gekommen. Vor ca. 2 Monaten war ich deshalb endlich beim Orthopäden. Ich dachte ich bekomme vielleicht Rückenschule, den Rat mehr Sport zu machen und abzunehmen...
stattdessen wurde ich gleich zum MRT geschickt.
Diagnose: Gleitwirbel und eine leichte Entzündung im Iliosakralgelenk.
Also, ab zum Rheumatologen. Blutwerte halbwegs okay, Entzündungszeichen vorhanden, Streptokokkenantikörper erhöht, sonst alles Verdächtige negativ, bzw. nur auf "kucken wir in ein paar Wochen nochmal".
Rheumatologin wusste auch nicht so recht weiter, also ab zum Internisten.
Da war ich jetzt 10 Minuten drin und bin mit ner Schachtel Meloxicam wieder gegangen (also nem Rezept dafür natürlich). Das soll ich jetzt 6 Wochen nehmen, vielleicht geht es damit weg.

....jetzt bin ich ehrlich gesagt nicht so wirklich zufrieden mit dem Informationsfluss...
egal, was ich zu dem Thema google oder versuche mich einzulesen, Sakroiliitis wird immer mit Rheuma in Verbindung gestellt, als einzelne "Erscheinung" habe ich nichts gefunden.
Der Internist meinte aber, dass ich wahrscheinlich kein Rheuma habe, behandelt mich aber mit Rheumamedikamenten?

Hat jemand vielleicht eine Ahnung, was los sein könnte?
Gibt es eine Gelenksentzündung im Rücken auch ohne Rheuma?

Ich habe ehrlich gesagt ziemliche Angst vor dem Meloxicam (ich bin Paniker und hasse es, neue Medis zu nehmen da halt ich eigentlich lieber die Schmerzen aus ) aber ich habe auch gehört/gelesen, dass die wohl auch bei Schmerzen recht gut helfen sollen. Vielleicht hab ich da Glück.

Ich freue mich jedenfalls über jede Antwort!
Liebe Grüße,
Dwaggie




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