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Soziale Kontakte im Studium trotz Rheuma
Reihenfolge 

Verfasst am: 25.06.2017, 15:08
Dabei seit: 30.10.2016
Beiträge: 5

Liebe Christa,

Herzlichen Dank für deine Mühe! Ich bin ewig nicht mehr hier im Forum gewesen und sehe deine Infos jetzt erst.
Es geht mir mittlerweile etwas besser, besonders psychisch, weil ich nun meine Situation viel mehr akzeptiere . Und ich nutze auch jede Gelegenheit, rauszugehen und mich nicht von den Schmerzen bestimmen zu lassen, das funktioniert ganz gut.

Zu den Gruppen der Rheuma-Liga und der Jungen Rheumatiker werde ich demnächst mal gehen. Diese Pläne sind leider etwas nach hinten gerutscht.

Noch einmal VIELEN VIELEN DANK für die Infos und das gute Zureden.
Liebe Grüße!
Christina


Verfasst am: 24.11.2016, 13:33
Dabei seit: 12.04.2015
Beiträge: 19

Hallo Christina,
es gibt über die Rheuma-Liga eine Selbsthilfegruppe:
Rheuma-Liga Niedersachsen, AG-Goettingen, jeden Dienstag im Seniorenzentrum Ingeborg-Nahnsen-Platz 1
Die Leiterin der Gruppe heißt wohl Frau Mechthild Kretzer, Tel.: 05502 / 3304
E-Mail: AG-Goettingen@rheuma-liga-nds.de.

Dann gibt es noch das Gesundheitszentrum Göttingen, Tel.: 0551 / 486766
Dort gibt es die "Junge Göttinger Rheumatiker, Jeden 3. Donnerstag Treffpunkt INTI Burgstr. 17. Kontakt Frau Antje Pauli-Pruß, Tel.: 0173 / 7251859.
E-Mail apauli@gmx.de

Also, raffe Dich auf, nur vom Nachdenken und grübeln wird es nicht besser. Die Schmerzen sind schon schlimm, da brauchen wir nicht noch eine fette Depri.

Liebe Grüße von Christa, die Dir viel Erfolg wünscht.
Schau doch mal bei Rheuma-online rein, dort gibt es etwas mehr Möglichkeiten etwas zu erfahren. Bis bald, ich hoffe auf eine positive Antwort.


Verfasst am: 19.11.2016, 22:08
Dabei seit: 31.10.2016
Beiträge: 3

Liebe kika,

Danke für deine Antwort. Ich habe auch schon überlegt, mich einmal mit Gleichgesinnten bzw. LeidensgenossInnen zu treffen... Allerdings gibt es leider in meiner Umgebung (Göttingen) meines Wissens keine Gruppe junger Rheumatiker.
Falls doch, finde ich sie vielleicht noch
Ich muss mich auch erstmal an so einiges gewöhnen, vielleicht bin ich auch medikamentös noch nicht gut genug eingestellt und daher so schlapp...
Mir fällt es einfach sehr schwer, zu sehen, wie energiegelade und voller Pläne Freunde und Bekannte sind und bis vor einiger Zeit war ich eben genauso... Dass das jetzt alles anders wird - oder zumindest etwas anders - will ich noch nicht so ganz wahrhaben, fürchte ich...

Liebe Grüße!
Christina


Verfasst am: 19.11.2016, 16:44
Dabei seit: 12.04.2015
Beiträge: 19

Hallo Christina,
Du solltest schnell versuchen Dein Leben ein wenig umzustellen. Mit Studium und Schmerzen ist das natürlich leicht gesagt. Ich habe Morbus Still und Fibromyalgie, deshalb kann ich ein Lied davon singen. Auch ich habe mich immer mehr zurückgezogen, bis ich dachte, eines Tages kommst du in die Klappsmühle und wirst depressiv. Ich habe mir eine Sportgruppe gesucht und bin in eine Selbsthilfegruppe gegangen, was mir sehr geholfen hat. Schon das Treffen mit Gleichgesinnten ist etwas anderes als das mit Freunden. Man kann loslassen und seinen Frust abreagieren. Man geht mal aus, trifft sich zum Kaffee und telefoniert wenn man sich nicht gut fühlt. Die Leute verstehen einen und man wird wegen der Probleme nicht belächelt. Also mach das Du aus dem Haus kommst und viel Glück dabei.

Liebe Grüße kika


Verfasst am: 19.11.2016, 12:44
Dabei seit: 31.10.2016
Beiträge: 3

Hallo!

Ich bin weiblich, 25 Jahre alt, und habe seit einem halben Jahr die Diagnose Polyarthritis. Mit Schmerzen lebe ich schon länger, aber die Gelenkschmerzen sind erst seit ca. einem halben Jahr so stark, dass ich in meinem Alltag eingeschränkt bin und unglaublich schnell erschöpft...
Momentan versuche ich mein Studium (Lehramt Englisch, Erdkunde) zu beenden, zum Glück läuft es bisher recht gut.
Was mir aber oft fehlt, ist mehr sozialer Kontakt. Ich bin mit einigen guten Freunden gesegnet, die mir auch lieb zur Seite stehen, wenn es mir mal nicht gut geht. Trotzdem fehlt es mir sehr, abends noch einmal rausgehen zu können, neue Leute kennenzulernen und Neues zu erleben. Ich bin eigentlich immer sehr aktiv gewesen und brauche das irgendwie auch, mir wird schnell langweilig...
Das klingt sicher ein wenig nach Luxusproblem, aber ich merke, wie es an mir nagt und ich oft unzufrieden und traurig zuhause sitze/liege und mich schwer ablenken kann. Irgendwann sind auch die spannendsten Serien nicht mehr spannend
Ein bisschen mehr Leben in meinem Leben hätte ich manchmal gern
Kennt ihr das? Habt ihr da Lösungen für euch gefunden?

Ganz liebe Grüße!
Christina




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