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Verdacht auf Myositis
Reihenfolge 

Verfasst am: 24.09.2016, 07:58
Dabei seit: 06.03.2016
Beiträge: 11

Hallo Livi,

eine Myositis zu diagnostizieren ist nicht ganz einfach. Die aussagekräftigsten Befunde erhält man leider nur über eine Muskelbiopsie, welche Du unbedingt in Angriff nehmen solltest , um nicht weiter im Ungewissen zu leben. Wenn Du Fragen usw hast, dann melde Dich bitte per PN bei mir. ich selber habe eine Myositis vermutlich auf Grund einer Mischkollagenose. ich weiß wie schwierig das alles ist, habe selber 7,5 Jahre bis zur Diagnose gebraucht. Es gibt bei facebook eine geschlossene Gruppe, der du gerne beitreten kannst.
LG moppi


Verfasst am: 18.08.2016, 17:55
Dabei seit: 18.08.2016
Beiträge: 1

Guten Abend,
ich bin neu hier im Forum, da bei mir der Verdacht auf eine Form der Myositis besteht und wäre froh und dankbar, wenn ich einige Meinungen zu meinen Fragen bekommen könnte.

Wegen meiner Symptomatik (belastungsabhängigen Muskel- und Sehnenschmerzen (v.a. Brennen und Stechen) in Armen und Beinen (proximal und distal), Muskelschwäche, Schweregefühl in den Oberarmen und Oberschenkeln), Muskel/- Gewebeatrophie in den Armen, die schon mehrere Jahre besteht, bin ich zur Zeit (nach dem Durchlauf anderer Fachabteilungen: immer ohne Befund) in der neuromuskulären Ambulanz einer Uniklinik, wo auch schon verschiedene Untersuchungen gemacht wurden:

- CK- Wert: war noch nie erhöht (in den letzten Jahren schon mehrmals getestet)
- BSG und CRP: waren seitdem die Beschwerden bestehen nie erhöht
- AST, ALT, GGT, GOT: waren nicht erhöht
- EMG: Kein Zeichen einer myopatischen Schädigung
- MRT (beide Beine): regelrechter Befund
- MRT (Oberarm): kein Zeichen für eine Entzündung oder fettigen Umbauprozess, aber deutliche Atrophie.
- PROMM wurde molekulargenetisch ausgeschlossen

Allerdings:
- ANA erhöht auf 1:320
- Myositis- Spezifische Antikörper Tif 1 gamma und PL- 7 erhöht.

Ich bin im Moment sehr verunsichert, weil ich nicht wirklich verstehe, welchen diagnostischen WErt diese Myositis- Spezifischen Antikörper haben bzw. ob dadurch überhaut ein richtungsweisender diagnostischer Wert besteht. (Auch die Assistenzärzte in der Klinik konnten mir das nicht beantworten!)
Bei mir ist zB auch der Anti- Centromer Antikörper, der ja für eine Sklerodermie spricht erhöht, aber aufgrund einer negativen Anamnese wurde Sklerodermie trotz des erhöhten Antikörpers ausgeschlossen.

Kennt vielleicht jemand den diagnostischen Wert dieser Myositis- Spezifischen Antikörper für die Diagnose der Myositis, wenn alle anderen Untersuchungsergebnisse negativ waren?

Meine nächste Frage ist zur Muskelbiospie, die angedacht ist: Ist eine solche Biopsie bei all den negativen Ergebnissen überhaupt sinnvoll und erfolgsversprechend?

Viele Grüße und schon einmal im Vorhinein vielen Dank für die Hilfe!




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