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Verdacht auf Rheuma und Reynaud-Syndrom
Reihenfolge 

Verfasst am: 06.09.2016, 14:21
Dabei seit: 21.07.2016
Beiträge: 2

Hallo blackcat84, danke für deine Antwort und Sorry das meine so lange auf sich warten lies. Ich hatte nun meinen Termin beim Rheumatologen. Ein sehr netter Mensch hab mich gut aufgehoben gefühlt. Blut und Urin wurden Untersucht alles ohne Ergebniss. Meine Werte sind absolut in Ordnung und vollkommen unauffällig..... der Doc hat mir nun erst mal die Diagnose " Fibromialgie" gegeben. Ich will ja niemanden auf den Schlipps tretten, aber der Doc selbst meinte , dass ist eine Diagnose die man bekommt wenn man sich die Symptome medizinisch nicht erklären kann. Er will mich nun in zwei Monaten nochmal sehn , dann untersuchen wir nochmal alles und bis dahin soll ich Sport treiben , dafür Sorgen das ich warm eingepackt bin und für Endspannung sorgen.
Er möchte sich dann auch mit mir über einen Aufenthalt in einer Rheumaklinik unterhalten... Alles in allem also immer noch sehr diffus und unklar, was der Grund für meine Symptome sind.
Zu der Ernährung : Ich habe vor 3 Jahren ungefähr meine Ernährung Schritt für Schritt geändert, weniger Fleisch, Milchprodukte auf ein minimum reduziert , viel Gemüse und Obst und und und , das habe ich aber aus anderen gesundheitlichen Aspekten gemacht. I'ch bin kein Mensch der sich nun ein Leben ohne tierische Produkte Vorstellen kann und möchte , deshalb auch meine Frage nach Erfahrungsberichten über die Erfolge einer vegetarischen oder veganen Ernährung.

Zum Sport: Was macht ihr da ? Ich bin, wegen Hohlkreuz, 1-2x die Woche beim Reha Sport , habe daheim einen Crosstrainer und Gymnastikball die ich ebenfalls mindestens 2-3x die Woche nutze. Da ich mich Ehrenamtlich betätige bin ich auch mindestens 1x die Woche zu Fuß unterwegs. Ich kann deshalb mit der Aussage des Docs wenig Anfangen, da ich mich , zumindest denke ich das , ( für jemanden der nicht sportlich ist) genug bewege

Rheumaklinik: Wie sind eure Erfahrungen? Wohne im Dill-Kreis , kennt ihr in der Nähe welche die ihr mir Empfehlen könntet? Eventuell wo auch ein ambulanter Aufenthalt möglich ist?

So jetzt hab ich wieder mal viel gefragt und freue mich auf Antworten.
Liebe Grüße die Stolperfalle :-)


Verfasst am: 29.07.2016, 21:46
Dabei seit: 12.05.2014
Beiträge: 8

Hallo stolperfalle,
also ich habe eben deinen Beitrag gelesen und das kommt mir ziemlich bekannt vor.Meine Diagnose hat fas 1 Jahr gedauert weil ich einen nicht so guten Rheumatologen erwischt hatte.Er hat ständig Blut abgenommen und nichts gefunden.
Ich habe noch mal alle Kraft zusammen genommen und mir eine 2. Meinung eingeholt.
Und habe hier im Forum ganz lieben Rat bekommen. Es gibt Rheuma was im Blut erst mal nicht erkennbar ist . Es nennt sich seronegative rheumatoide arthritis.
Ich würde dir auch raten eine 2. Meinung einzuholen. Lass dir nicht erzählen das Beschwerden von der Psyche kommen.
Ich würde dir erst mal diesen Weg empfehlen bevor du eine Nahrungsumstellung oder eine andere Maßnahme ergreifst.Ich wünsche dir viel Glück

blackcat84


Verfasst am: 21.07.2016, 13:54
Dabei seit: 21.07.2016
Beiträge: 2

Hallo Zusammen,
ich bin weiblich und gerade 25 geworden. Seit etwa zwei Jahren leide ich immer wieder unter starken Schmerzen in Armen und Beinen. Dazu kommt immer häufiger der Verlust des Gefühls in Händen und Beinen. Ich hatte immer schon kalte Hände und Füße nun ist ein Atypisches Reynaud-Syndrom festgestellt worden und ich soll zu einem Rheumatologen. Meine Hausärztin hat vor etwas mehr als einem Jahr zwei mal Blut abgenommen um zu Überprüfen ob ich Rheuma habe und nichts gefunden und meinte die Schmerzen kommen von der Psyche....
Ich habe ebenfalls vor zwei Jahren mit 23 , die Gallenblase entfernt bekommen. Nach der Operation ist mein Kreislauf zusammen gebrochen , der Gefäßspeziallist, der das Reynaud-Syndrom bestätigte meinte nun ich komme nicht in Frage für Medikamente weil mein Blutdruck viel zu niedrig sei ( 80/100). Er meinte außerdem das man sehr lange und immer wieder Blut abnehmen müsse um eine Rheuma Diagnose stellen zu könne.
Ich bin von allem im moment ziemlich ernüchtert, zudem ist es belastend , ich falle oft die Treppe runter , lasse Dinge fallen , stelle die Temperatur des Wassers beim duschen oder spülen viel zu heiß ein einfach weil ich kein Gefühl mehr habe. Dann bekommt man zwar endlich eine Diagnose und es wird nicht mit der Psyche abgestempelt, aber geholfen werden kann einem auch nicht und man wird mit einer Überweisung zum Rheumatologen und der Auffroderung sich zu schonen und eine Aspirin 100 einzunehmen weggeschickt. Ich habe nun im Internet gelesen und mich gefragt ob ich die Krankheit auch ohne Medikamente positiv beeinflussen kann? Ob ich mich auf ein Leben mit Schmerzen einstellen muss ? Welche Berufe für mich noch in Frage kommen?
Ich habe gelesen das eine Vegane Ernährung gut sein soll, bin da aber skeptische , da ich auch immer sehr niedrige Eisenwerte habe... Wie sind da eure Erfahrungen??? Würde es etwas bringen sich in eine spezielle Rheuma-Klinik Einweisen zu lassen ?
Was ist mit Kneippen?
Ich bedanke mich jetzt schon mal für eure Antworten.
Grüße




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