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Zum Rheumatologen oder zum Orthopäden????
Reihenfolge 

Verfasst am: 28.02.2016, 23:32
Dabei seit: 28.02.2016
Beiträge: 7

Manchmal sind Radiologen nicht so geschult Richtung Rheumatologie. Ich würde da den Rheumatologen vertrauen, er sieht schließlich häufiger Entzündungen.

Sind im LWS MRT die Iliosakralfugen betroffen? -> guter Hinweis auf einen Morbus Bechterew, wenn nicht unwahrscheinlich
Dazu würden auch nachterweckende Rückenschmerzen in der 2. Nachthälfte, welche durch Bewegung besser werden passen.
Ein Bandscheibenvorfall hat da andere Symptome.

Rheumatologische Diagnosestellungen können ziemlich kompliziert werden, daher vielleicht nicht so sehr verrückt machen und ein wenig Geduld aufbauen.

Wenn ein Fersensporn vorliegt sind Einlagen zu empfehlen, wenn das nicht reicht auch eine gezielte Kortisoninjektion.
Für eine Achillessehnenreizung die mit dem Fersensporn gerne zusammen auftritt ebenfalls Einlagen, aber auch eine so genannte Friktionsbehandlung (kann der Physiotherapeut machen oder du selbst, eine Quermassage der Wade) und Dehnübungen der Wade (bei Youtube gibt es tolle Videos -> Dehnübungen bei Achillodynie)

LG


Verfasst am: 03.01.2016, 18:55
Dabei seit: 03.01.2016
Beiträge: 1

Hallo,

ich bin neu hier im Forum, weiblich und Anfang 50 und habe die Diagnose RA seit einem Jahr. Die Beschwerden existieren natürlich schon länger, da bei mir keine Auffälligkeiten im Blutbild nachzuweisen sind.
Die Schmerzen und Beschwerden haben im linken Fuß angefangen, wo auch mittlerweile eine Verformung der Zähen deutlich sichtbar sind. Wie so häufig sind mittlerweile auch weiterre Gelenke in Mittleidenschaft gezogen so, dass auch die Finger, die Knie und die Hüftgelenke nicht mehr Schmerzfrei sind. Auch der Lendenwirbelbereich macht seit einem Jahr richtig große Probleme....:evil:

Medikamentös habe ich letztes Jahr mit Sulfasalazin angefangen, nach einem Jahr aber eher Nebenwirkungen als Wirkungen gespürt (vor allem eine irrwitzige Müdigkeit, bin ständig im Büro eingeschlafen, und Auto fahren ging auch kaum noch). Habe nun als Ersatz MTX in Kombination mit Cortison bekommen. War erstmal der Meinung, dass ich sooo krank nicht bin, um diese Medikamente zu nehmen, die letzten Nächte ohne Schlaf haben mir hier aber ein Besseres gelehrt.

Ein Problem bei mir sind einige orthopädische Erkrankungen, die anscheinend in dem Rheuma mit hineinwirkt, oder auch nicht. Bin mittlerweile fast irre, wenn ich denke, wie meine Ärzte hier agieren. Der Rheumatologe sagt, die Rückenschmerzen sind ein Hinweis auf Morbus Bechterew; der Orthopäde meint anhand des MRT Bildes, dass es ein leichter Bandscheibenvorfall ist. Die Auswerung des MRT vom Fuß hat schriftlich "kein Arthritis", der Rheumalologe sieht aber eindeutige Entzündungsherde auf dem Bild. Und was ist eigentlich mit meinen beidseitigen Fersenspornen mit entzündeten Achillessehnen. Dieser Problematik (zusammen mit dem Rheuma ist das glichbedeutend mit große Bewegungseinschränkungen) scheint niemanden aus der Ärztezunft richtig zu interessieren.

Was muss eigentlich machen, um eine fundierte Diagnose und auch ein wenig mehr Betreung als ein Rezept in die Hand zu bekommen? Habe mittlerweile den dritten Orthopäden und den zweiten Rheumatologen dran, habe die Hoffnung hier aber doch ein Stück weit verloren.

Freue mich auf Eure Tips und Erfahrungen

Chrissie




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