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Vaskulitis und Homöopathie
Reihenfolge 

Verfasst am: 27.08.2015, 15:05
Dabei seit: 09.10.2014
Beiträge: 10

Guten Tag,
ich schätze die begleitende homöopathische Behandlung bei chronischen Erkrankungen sehr. Als Wirkungsmodell kann man sich vorstellen, dass über einen individuell zu wählenden Arzneireiz das Selbstheilungspotential des Körpers aktiviert wird. Natürlich ist das bei schweren Krankheitsbildern immer eine Simultan- und keine Alternativbehandlung. Vom homöopathischen Arzt sollte man aber nicht nur sehr gute Kenntnisse der Methode, sondern auch Erfahrung in der Behandlung schwerer Erkrankungen erwarten. Die sogenannte homöopathische Erstverschlimmerung ist eine theoretische Möglichkeit, bei einer kompetenten Behandlung, die die Reaktionskraft des Patienten, die gewählte Potenzierung und die Besonderheit der Arznei berücksichtigt, allerdings nahezu auszuschließen. Hahnemann hat in die Therapie deshalb die sogenannten LM- oder Q-Potenzen eingeführt. Das sind hohe Verdünnungen in niedriger Potenz, die vom Patienten auch täglich eingenommen werden können. In den Händen eines erfahrenen Therapeuten ist die Verschlimmerung auszuschließen. Prinzipiell ist bei naturheilkundlichen Therapien in kompetenter Anwendung keine Verschlimmerung zu erwarten. Bei der moderaten Ganzkörperhyperthermie verbietet sich aber die Anwendung im akuten Krankheitsstadium, auch im subakuten Zustand muss im Einzelfall über die Durchführung entschieden werden. Aber: D.h. nicht, dass naturheilkundliche Maßnahmen prinzipiell keine Nebenwirkungen haben. Auch hier wäre jede Therapiemethode mit dem Behandler einzeln zu besprechen.
Liebe Grüße, Artur Wölfel


Verfasst am: 27.08.2015, 12:28
Dabei seit: 02.03.2015
Beiträge: 4

Hallo,
vor 5 Jahren bin ich an Vaskulitis erkrankt (MPO-,P-Ankerwerte erhöht, CRP erhöht, BSG erhöht) und wurde mit Cortison behandelt. Seit einem Jahr konnte ich das Cortison absetzen. Ich war bei einer homöopathischen Ärztin, um mich nach einer diesbezüglichen Behandlung zu erkundigen. Sie sagte mir jedoch, daß ich bei einer solchen Erkrankung nicht homöopathisch behandelt werden dürfe, weil die Gefahr der Erstverschlimmerung und somit einem neuen Ausbruch der Vaskulitis möglich wäre.
Haben Sie Erfahrung damit?
Könnten andere naturheilkundliche Verfahren auch einen Vaskulitisschub auslösen ?

Mit freundlichen Grüßen
Lupine




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