• Rheuma-Liga Bundesverband
  • Kontakt
  • A A STRG + STRG -

    Sie können die Seite mithilfe Ihres Browsers größer oder kleiner anzeigen lassen. Verwenden Sie dafür bitte STRG + und STRG - .
    Mit STRG 0 gelangen Sie wieder zur Ausgangsgröße.

menu

Polymyalgia Rheumatica und Arteriitis Temporalis im jungen Alter
Reihenfolge 

Verfasst am: 02.03.2013, 19:58
Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 179

Hallo, in seltenen Fällen ist eine Polymyalgia rheumatica oder auch eine Arteriitis temporalis auch in Ihrem Alter möglich. Es ist zwar eine absolute Ausnahme, aber eben nicht unmöglich. Was nun aber gar nicht dazu passt, sind die hohen ANAs. Hier kann man keine Ferndiagnose stellen. Auch mein Rat ist, sich in einem Rheuma-Zentrum vorzustellen.
Viele Grüße
Prof. Gromnica-Ihle


Verfasst am: 01.03.2013, 06:31
Dabei seit: 13.02.2008
Beiträge: 51

Hallo,
ich würde mich an Ihrer Stelle in der Ambulanz einer Rheumaklinik vorstellen. Schauen Sie doch einfach auf die Versorgungslandkarte hier auf dieser Homepage, dort finden Sie entsprechende Kliniken. Es sollte aber eine Klinik sein, die sich mit Vaskulitiden auskennt.
Wenn Sie nicht weiterkommen, schreiben Sie mir bitte, wo Sie ungefähr wohnen, dann helfe ich Ihnen bei der Suche.

Alles Gute
Winter


Verfasst am: 24.01.2013, 09:31
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 1

Hallo an Alle,

ich möchte mich kurz vorstellen. Bin wbl. 46 Jahre alt und habe so einige Autoimmunsachen ( Hashimoto hypertroph, perniziöse Anämie, PCOS, multiallergisch und einen Diabetes Typ noch unklar, auch Verdacht auf autoimmun.

Seit fast einem Jahr quäle ich mich schrecklich rum. Anfangs heftige Schmerzen in beiden Schultern, beim MRT sind dicke Entzündungen in den Gelenkinnenhäuten festgestellt worden. Vom Orthopäden bekam ich Cortison für einen Monat absteigend von 30mg. Die erste Woche war gut ! Dann ging es wieder los.

Versteifungen, Krankheitsgefühl, nirgends bekam ich Hilfe. ( ich bin jeden Weg gegangen )
Meine Frage nach Polymyalgia ( da komplett alles passt ) ist immer abgelehnt worden, dafür wäre ich zu jung. Mein Hausarzt war aber überzeugt von PMR und hat mit Cortison angefangen, das hat sofort angeschlagen.

Ein paar Tage später ( im November) kamen heftige Schläfen und Kieferschmerzen beim Kauen dazu, vorgewarnt bin ich in ein städt. Krankenhaus, dort gab es ein CT ohne Befund und ein Ultraschall der Schläfenarterien. Leicht echoarm, aber keine Arteriitis.
Nun habe ich gelesen, das man unter Cortisoneinnahme auch den Ultraschall nicht mehr eindeutig erkennen kann, da die Ödeme zurückgehen. Stimmt das ?
Nehme ich Cortison hoch genug habe ich wenig Symptome, versuche ich ein bisschen zu reduzieren habe ich sofort wieder das Brennen in der Stirn, Druck auf dem Auge, Schläfenschmerzen und beim Kauen heftigste Krampfschmerzen auf der Kopfseite.
Auich die Halsschlagader brennt öfter bis auf die Schultern. Nachts hab ich heftige Schwitzattacken, bin nicht sicher ob von der Krankheit oder vom Zucker.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter, nur wegen dem Alter bekomme ich keine gesicherte Diagnose ( ich habe einige Leute in meinem Alter gefunden mit dieser Krankheit im Internet )
Durch das Cortison bin ich Insulinpflichtig geworden, den Zucker bekomm ich kaum eingestellt.

Meine Entzündungswerte sind in der oberen Norm, trotzdem habe ich Probleme. Im Gegensatz zu den Schultern, die sofort Beschwerdefrei geworden sind, macht mir der Kopf viele Sorgen, ich habe schreckliche Angst und fühl mich damit arg allein gelassen.
Gibt es hier andere Leute mit diesen Krankheiten ?

Gibt es Ratschläge wann man dringend in die Klinik muss wegen den Augen ?
Vielen Dank fürs Lesen und Danke auch für Antworten !!!

LG Kiwi00

ach, noch was vergessen... meine ANA AK sind bei 1:2560 ( nukleolär ) DNS und ENA negativ. Eine Kapillarmikroskopie der Finger war positiv auf Vaskulitis. Also undifferenzierte Kollagenose ist wohl auch noch dabei.




Portalinfo:
Das Forum hat 13.859 registrierte Benutzer und 4.870 Themen.

Als größte deutsche Selbsthilfe­organisation im Gesundheitsbereich informiert und berät die Deutsche Rheuma-Liga Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Sie bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 300.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Kennen Sie schon die Facebook-Seite der Deutschen Rheuma-Liga? 

Videos rund um Rheuma - Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal!