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wie Kur/Reha erfolgreich beantragen?
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Katja,

Du brauchst nicht "alles beim Arzt dokumentieren lassen", dazu sind sicher auch die wenigsten Ärzte bereit.
Es kommt lediglich darauf an, dass Du einen ausführlichen, aktuellen ärztlichen Befundericht beilegen kannst, aus dem alles Relevante der max. letzten 6 Monate und natürlich die genauen Diagnosen hervorgehen. Und wie bereits beschrieben, dass die Therapien im ambulanten Bereich ausgeschöpft sind, dieser Satz ist wichtig! Auch ein Begleitschreiben, wie ich es beschrieben habe, kann oft weiterhelfen.

Anträge stehen und fallen stets mit dem Sachbearbeiter, der sie bearbeitet, das ist korrekt. Daher macht es auch Sinn, so genau wie möglich zu schildern, wie es Dir geht, und wo Du eingeschränkt bist, und auch, was Du Dir selber von einer Rehamaßnahme erhoffst. Ein solcher Antrag ist dann viel schwerer abzulehnen, als einer, der eben keine Aussagen trifft über Deinen Gesundheitszustand und die damit verbundenen Einschränkungen etc.

Auch macht es Sinn, sich dabei von erfahrenen Personen (wie bereits beschreiben) unterstützen zu lassen.

Nochmals viel Erfolg und Grüße,

gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 14.03.2011
Beiträge: 3

Hallo gamü
das mit dem dokumentieren war auch anders gemeint, aber ich bin eher so eine die ihrem Arzt nicht alles mitteilt, das kann mein Arzt dann natürlicbh auch nicht in den Reha-Antrag reinschreiben, ich meinte eher das ich mehr mitteile, ich muss morgen eh ausserplanmäßig zum Rheumatologen, weil ich wieder Schmerzen, auch im Unterbauch habe und Probleme mit den Muskeln/der Kraft habe. Ich will das mal prüfen lassen, da ich morgen frei habe
beim vdk hab ich mich auf der homepage schon mal erkundigt, das klingt ganz gut, is erschwinglcih und kann man auch noch von der Steuer absetzen, das werde ich beim nächsten mal nutzen
ich werde jetzt anfangen meine Befunde nochmal zu sortieren und wenn ich umgezogen bin habe ich ausreichend Zeit, mich darum zu kümmern, so auf die Schnelle ist es schlecht, da kann ich das auch lassen, ich will es dieses Mal ja genehmigt bekommen, und auf einen Monat mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht an
VG, Katja


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 14.03.2011
Beiträge: 3

Hallo
ich bin neu hier, 32 Jahre alt und leide am Sjögren-Syndrom mit Rheuma
ich habe letzuets Jahr eine Reha beantragt, die abgelehtn wurde, auch nach einem weiteren Einspruch von mir, ich hätte dann vors Sozialgericht ziehen müssen, dazu hatte ich nicht die Kraft, da momentan auch noch ein Umzug ansteht und ich voll arbeiten gehe
ich arbeite als Kfz-Elektrikerin, ahbe also einen nicht ganz leichten Job für die Knochen, gehe auch auf Arbiet wenn es mir mal nicht so gut geht, mnuss aber auch ab und zu zuhause bleiben, wenn es gar nicht mehr geht
von meinem Arbeitgeber habe ich große Unterstützung
nunj merke ich aber langsam das es mir immer schwerer fällt, ich würde gern eine Kur bzw. Reha machen, hatte mir auch schon eine passende Klinik in Ahlbeck raus gesucht
was kann ich beim nächsten Antrag besser/anders machen, um diese Reha endlich genehmigt zu bekommen? Die BFA wirbt immer für Erhaltung der Arbeitskraft, nur leider merke ich nicht viel davon, ich will ja nicht sonst was, "nur" eine Reha damit ich weiter arbeiten kann und selbstständig leben kann
ich bin für jeden Tipp dankbar
viele Grüße, Katja


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Katja,

wichtig ist bei einem Rehaantrag, dass Du, evtl. auf einem Extraanschreiben, beschreibst, bei welchen Tätigkeiten, im Beruf und auch im Haushalt Du Probleme hast. Dass Du auch aufzählst, welche ambulanten Therapien Du evtl. durchgeführt hast und dann sollte der Arzt in seine Empfehlung auch reinschreiben, dass die Therapiemöglichkeiten im ambulanten Bereich ausgeschöpft sind. Die Klinik kannst Du selber mitbestimmen (Wunsch- und Wahlrecht), allerdings muss die Klinik Deiner Erkrankung zuträglich sein und sie muss auch eine Vertragsklinik des Versicherungsträgers sein. Auch ist es immer gut, aktuelle ärztliche Befundberichte mit einzureichen und vielleicht auch ein Schreiben Deines behandelnden Rheumatologen, aus dem hervorgeht, dass er eine Reha für erforderlich hält.

Unterstützung beim Rehanatrag leisten einige Selbsthilfegruppen (nicht alle!) und auch die Sozialverbände VdK oder SVD (gegen Mitgliedschaft!.

Viel Erfolg und Grüße,

gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 14.03.2011
Beiträge: 3

Hallo gamü
und vieln Dank für die Antwort.
Die Reha-KLinik hatte ich shcon extra nach "meinem" Beschwerdebild rausgesucht. Aktuellle Berichte lagen auch bei. Vielleicht bin ich bloss an die falschen Bearbeiter gelangt???
Dann werde ich mich beim nächsten Mal besser "vorbereiten" und bis dahin alles beim Arzt dokumentieren lassen. Auch wenn das mehr Arbeit und Arztbesuche für mich bedeutet, aber wenn es nicht anders geht.
Schlimm!!!!
VG, Katja




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