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HILFE, noch undefinierte Art von Arthritis
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 02.02.2009
Beiträge: 3

Hallo Denis,

war leider schon länger nicht mehr im Forum, deshalb erst meine hoffentlich nicht zu späte Meldung.
Ich nehme selbst seit März d.J. Resochin - es hat fast 4 Monate gedauert, bis ich eine positive Wirkung feststellen konnte. Momentan geht es mir ganz gut. Außer Resochin nehme ich noch 3 mg Cortison tgl.

Da ich auch schon eine gewisse Odyssee hinter mir habe, kan ich nur empfehlen, einmal in eine Rheumaklinik zu gehen. Die wissen dort sehr genau mit umzugehen, und man wird ernst genommen.

Übrigens - Panikattacken hatte ich bei der Einnahme verschiedener Medikamente (z.B. Arava) auch - und das war gar nich so lustig. Gott sei Dank habe ich das jetzt überwunden, auch meine Depressionen habe ich ganz gut im Griff.

Ich hoffe, dass dir das ein wenig weiterhilft -verlier nicht den Mut - es kann nur besser werden!

Liebe Grüsse

Angelina4711


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 20.08.2009
Beiträge: 2

Hallo zusammen,

wir haben ein grosses Problem und weiss nicht mehr alleine weiter. Meine Freundin lebt in Serbien (ich in der Schweiz) und hat seit 7 Monaten eine mehr oder weniger "nicht definierte" Art von Arthritis. Ein Dokter sagte es handelt sich um rheumatoide Arthritis, ein anderer Oligoarthritis und ein dritter, polyarthritis sero-negativ. Und so zieht sich die Behandlung unnötig in die Länge und ins Unwissende. Am Anfang sagten sie ihr sie solle das Medikament "Pronison" zu sich nehmen. Doch von diesem Zeug bekam sie Panikattacken und musste fast jede Woche einmal in die Notaufnahme. Jetzt wechselte sie auf ein anderes Medikament namens "Resochin". Doch auch von diesem Zeug ging es ihr nicht besser. Sie war sehr inaktiv, fast "leblos" und hatte immernoch Panikattacken. Aber das Schlimmste ist, das es fast keine Anzeichen von Heilungen zu spüren sind. Ich habe den Eindruck das alles nur noch schlimmer wird..

Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit Resochin? Und ist nach 2 Monaten ohne positive Ergebnisse ein weiteres warten sinnvoll?

Haben alle Medikamente gegen diese Krankheit Panikattacken als Nebenwirkung? Und beeinflussen alle die Psyche des Menschen so stark wie Resochin oder Pronison? Denn meine Freundin erkennt sich nicht mehr wieder seit sie dieses Zeug zu sich nimmt..

Es liegt vielleicht daran da sie in ihrer Vergangenheit Probleme mit Depressionen hate und Antidepressiva zu sich nahm.. Vielleicht änderte das ihre Struktur im Gehirn auf irgendeiner Art und Weise, so das die Nebenwirkungen extrem stark werden,..?

Seit dem Eintreffen der Krankheit nam sie 10kg ab ist jetzt 6 kg untergewichtig.. Die entzündeten Stellen an ihrem Körper sind:
rechter Fuss, beide Knie, wahrscheinlich auch der Nacken und das Kieffergelenk.

Bitte, ich hoffe irgendjemend kann uns weiterhelfen..

mfg, Denis


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.09.2009
Beiträge: 16

Hallo Denis,
ich habe selber rheumatoide Arthritis und habe noch nie von diesen Medikamenten gehört. Dabei kenne ich in der Zwischenzeit so ziemlich alles. Rheumamittel haben normalerweise keine Panikattacken als Nebenwirkung. Das ist sehr ungewöhnlich. Davon habe ich noch nie gehört. Deine Freundin sollte diese Medikamente sofort absetzen. Ist sie bei einem richtigen Rheumatologen in Behandlung? Das ist sehr wichtig, damit keiner an ihr rumpfuscht. Ich nehme selbst Antidepressiva und meine Rheumamittel. Die Medikamente vertragen sich gut miteinander. Deine Freundin sollte erstmal gegen die akuten Schmerzen Kortison nehmen. Das nimmt die Entzündung und den Schmerz. Das ist allerdings keine Dauerlösung. Informiere dich doch im Internet über gängige Rheumamittel. Davon gibt es unzählige. Aber das wichtigste ist ein vernünftiger Arzt, der sich auskennt.
Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein klein wenig weiterhelfen. Ich wünsche dir und deiner Freundin viel Glück und Zuversicht auf eurem weiteren Weg.
Viele liebe Grüße
lara


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 20.08.2009
Beiträge: 2

Hilfe.. Sie nimmt schon 3 Monate Resochin (250mg) und es wird alles nur noch schlimmer.. Sie kann den rechten Fuss nicht mehr normal bewegen und es sind schon kleine Rheumaknoten spürbar.. Können diese Knoten wieder weggehen? Im Moment kann sie das Gebiss nicht mehr richtig öffnen. Das geht so schon seit Wochen.. Sie hat starke Schmerzen und die Einschränkung des Gebisses erschwert ihr das Essen. Sie hat sowieso schon wegen den Medikamenten fast kein Appetit mehr,.. Wenn sie am Morgen aufwacht, fühlt sie sich wie in einem Alptraum. Es ist schreklich.. Ich erkenne sie nicht mehr wieder.. Ich bitte euch um Hilfe und um Ratschläge..

Vielleicht sollte ich noch erwähnen das wir beide erst 21 Jahre jung sind..

mit freundlichen Grüssen, Denis




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