• Rheuma-Liga Bundesverband
  • Kontakt
  • A A STRG + STRG -

    Sie können die Seite mithilfe Ihres Browsers größer oder kleiner anzeigen lassen. Verwenden Sie dafür bitte STRG + und STRG - .
    Mit STRG 0 gelangen Sie wieder zur Ausgangsgröße.

menu

Kann derzeitigen Beruf nicht mehr ausüben. Was nun?
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 12.01.2008
Beiträge: 3

Hallo,
als ich letztens bei meinem Rheumatologen war, fragte er mich, was ich beruflich mache. Ich sagte ihm, daß ich schon ein paar Wochen krankgeschrieben bin und daß ich im Lager als Staplerfahrer arbeite. Daß das aber z.Z. nicht mehr ginge, weil mir abends immer die Hand und das Handgelenk weh tat.

Er meinte daraufhin, daß ich mich da schnellstens nach was anderem umsehen soll und daß ich den Beruf nicht mehr lange ausüben könne.

Nur was jetzt? Ich habe keine Berufsausbildung.

WIe gehts nun weiter? Hat da jemand genaue Erfahrung mit? Was ist mit einer Ausbildung? Oder würde ich eine Umschulung machen können?

Ich habe jetzt Ende des Monats einen Termin beim Arbeitsamt und auch bei der Arge.
Die von der Arge meinte am Telefon schon, daß ich kein Recht auf eine Umschulung oder Ausbildung habe. Wenn würde ggf. eine Rehabilitation zur Wiedereingliederung in Frage kommen. Das liefe dann aber über die Rentenanstalt.

Ich hab kein Plan, was diese "Rehabilitation zur Wiedereingliederung" sein soll, da ich ja keine Ausbildung oder so habe.

Gruß
Fabian


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 11.01.2008
Beiträge: 2

Hey,
also tut mir leid ich hab da leider keine Erfahrung mit, aber kannst du nicht versuchen irgendwie an ne Ausbildung ran zu kommen? Am besten, wäre halt du suchst dir irgendwas, wo du deine Hand nicht so stark belasten musst, wie jetzt zB beim staplerfahren. Und wenn du deinen jetztigen Beruf nicht mehr ausführen [u:27se55nz]kannst[/u:27se55nz], dann müsstest du meiner Meinung nach auch ein Recht auf Umschulug haben.

vlg


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 12.01.2008
Beiträge: 3

Ja, so dachte ich eigentlich auch.

Naja, mal sehen, was die vom AA und von der Arge sagen.

Danke Dir für Deine Antwort. <!-- s --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt="" title="Wink" /><!-- s -->


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo,

es ist leider immer das Gleiche, dass man von einer Institution zur anderen geschickt wird...!
Mir hat man damals erzählt, dass, wenn man über 15 Jahre im Berufsleben steht, die Rentenversicherung zuständig sei für eine Umschulung, in allen anderen Fällen die Agentur für Arbeit.
Du kannst versuchen, bei der Rehavertretung der "Deutschen Rentenversicherung Bund", oder bei einem Rehavertreter der Agentur für Arbeit nähere Infos zu bekommen. Ansonsten wäre es gut, wenn Du eine GdB (Schwerbehindertenausweis) hättest, das macht die Sache leichter. Es gibt die Möglichkeit über ein Berufsfindungsseminar herauszubekommen, welche Tätigkeit Du noch ausüben kannst. Immerhin bist Du noch jung, und hast noch einige Jahre Beruftätigkeit vor Dir. Auf alle Fälle darfst Du Dich nicht einschüchtern lassen, heute wird immer versucht, Kosten einzusparen, wo es nur geht. Je eher Du selber genau weißt, was Du willst, und wo das möglich ist, und je hartnäckiger Du selber Deine eigenen Interessen vertrittst, desto mehr Aussicht auf Erfolg hast Du.

Alles Gute und vor allem viel Erfolg, viele Grüße,

gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 11.06.2007
Beiträge: 13

ich denke es hängt stark von Deiner Krankengeschichte ab, was und wieviel Du noch arbeiten kannst. Ich habe noch ca. 5 Jahre in meinem Beruf (Metall) arbeiten können.
In dieser Zeit habe ich das Abitur nachgeholt und anschließend studiert. In meiner jetzigen Büroarbeit tue ich mich deutlich leichter. Du solltest in Ruhe überlegen was Du in Zukunft machen willst und was möglich ist. Das AA hat mir hier nur wenig geholfen. Das wichtigste ist Dich selbst auf die Hinterbeine zu stellen und Informationen sammeln und nachlesen und nachhaken. Im neuen "get on!" Forum der Rheumaliga ist z.B. Online die Broschüre "Jobs und mehr" mit Tipps zum Downloaden. Viel geholfen und viele Informationen habe ich bei den regionalen Treffen für Junge Rheumatikern bekommen. Dort gibt es einige Erfahrene, die umgeschult oder weitergebildet wurden.

Das Wichtigste ist Informieren, dranbleiben und nicht abwimmeln lassen.

Gruß Robert


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 27.10.2009
Beiträge: 1

Hallo ich habe auch seit ca 1/2 Jahr die erkenntnis das ich seit ca 10 Jahren an Rheuma erkrankt bin! Irgendiwe hat früher immer jeder alles auf mein übergewicht geschoben, welches allerdings erst seit ca. 7 Jahren da ist!

Mittlerweile musste ich den Beruf des Kochs an den Nagel Hängen. Jetzt mache ich eine Umschulung( Die die Agentur für Abreit zu 100% zahlt) zum Kaufmann. Ich weiss Zwar noch nicht so ganz ob das das richtige für mich und meinen Körper ist aber es ist erstmal ein Anfang!!

Mal gucken wie es weiter geht!!

Grüßle




Portalinfo:
Das Forum hat 11.537 registrierte Benutzer und 4.259 Themen.

Als größte deutsche Selbsthilfe­organisation im Gesundheitsbereich informiert und berät die Deutsche Rheuma-Liga Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Sie bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 300.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Kennen Sie schon die Facebook-Seite der Deutschen Rheuma-Liga? 

Videos rund um Rheuma - Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal!