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Rheumaschub nach BioNTech Impfung
Reihenfolge 

Verfasst am: 21.09.2021, 09:47
Dabei seit: 21.09.2021
Beiträge: 2

Guten Morgen aus dem Norden,

meine Erstimpfung erhielt ich vor 24 Tagen, ca. 12.00. Der Impftag selber verlief, bis auf leichte Beschwerden an der Einstichstelle, symptomfrei.
Ganz anders das Erwachen am Folgemorgen. Mein gesamter Körper schmerzte, das ich kaum aus dem Bette kam. Dazu Abgeschlagenheit sowie intermittierend auftretender, mittelschwerer Kopfschmerz, leichte Übelkeit und gelegentlicher Schüttelfrost. Bis auf die Morgensteifigkeit und verminderte Belastungsfähigleit klangen die Symptome weitestgehnd ab, lediglich die Morgensteifigkeit blieb in reduzierter, dennoch beschwerlicher Form, erhalten.
Bezüglich der Zweitimpfung bin ich besorgt, unsicher. Den erstmöglchen Zweitimpftermin vor drei Tage ließ ich ungenutzt verstreichen. Mein Hausärztin steht der Symptomatik eher hilflos gegenüber. Es gäbe bereits einige derartige Fälle in der Praxis. Empfehlung: Zuwarten und ggf. Paracetamol o.ä, bei Bedarf.
Was nun?^^


Verfasst am: 19.09.2021, 15:42
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 138

Zitiert von: shorty77

Hallo Alexis, woher resultiert Ihre Skepsis? Wie nachzulesen, haben einige Poster über schwerwiegende Nebenwirkungen berichtet. Dies gilt es zunächst einmal zu respektieren, meine ich. Nichts für ungut und schöne Grüße
Shorty

vielleicht liest du nochmal was geschrieben wurde.
es ging nicht um Nebenwirkungen der Impfung.
das eine Impfung triggert ist ohne Zweifel und ganz ehrlich entzündlich, rheumatische Erkrankungen gab es schon vor corona.

grüsse
aus dem sonnigen
süden

PS. Meine Antwort bezog sich ausschließlich auf GAST


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!


Verfasst am: 19.09.2021, 12:53
Dabei seit: 24.08.2019
Beiträge: 22

Hallo Alexis, woher resultiert Ihre Skepsis? Wie nachzulesen, haben einige Poster über schwerwiegende Nebenwirkungen berichtet. Dies gilt es zunächst einmal zu respektieren, meine ich. Nichts für ungut und schöne Grüße
Shorty


wer nicht kämpft, hat schon verloren


Verfasst am: 18.09.2021, 15:22
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 138

Hallo Gast,
also ich bin skeptisch ob eine biontech Impfung "rheuma" auslösen kann. Wer schon eine entzündlich, rheumatische Erkrankung hat, da kann es sicher einen Krankheitsschub auslösen. Eine rheumatische Erkrankung zu bekommen ist in meinen Augen schicksalshaft. aber das du schreibst, dein Leben ist zerstört, da denke ich solltest du dir fachliche Hilfe holen.
vorallem warte erst mal ab, was bei deinem rheumatologen Termin im September herauskommt bzw. welche Diagnose.

alexis

p. s. cortison geht nicht auf den Magen, eher deine schmerzmittel.... auch mit PPI solltest du vorsichtig umgehen.


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!


Verfasst am: 16.09.2021, 18:32
Dabei seit: 13.08.2021
Beiträge: 6

Hallo zusammen,

Bei mir gibt es auch keine guten Nachrichten.
Ich hatte ja Ende Mai die 2.Impfung mit BioNTech Pfizer. 3-4 Wochen danach ging es in beiden Knien mit heftigen Schmerzen aus heiterem Himmel los. In Abständen von jeweils ca. 2 Wochen folgten Ellenbogen, Hände und Füße. Immer beidseitig. Anfang August war ich beim Rheumatologen. Der Blutbefund war absolut unauffällig. Die MRI-Termine ziehen sich seither in die Länge, den nächsten Termin beim Rheumatologen habe ich Ende September. Dabei schlucke ich schon Schmerzmittel ohne Ende. Es geht mir richtig schlecht. Der Hausarzt hat mir nun einmal Cortison verordnet. Nach den ersten beiden Tagen merke ich aber eigentlich keine Besserung, bloß Magenschmerzen (trotz PPI). Im MRI der Hände sieht man leider bereits Entzündungen an den Gelenkshäuten. Ich bin nun schon 2x geimpft, daher stellt sich bei mir im Moment nicht die Frage nach einer weiteren Impfung. Aber nächstes Jahr ? Ich bin immer noch fest davon überzeugt, daß die Impfung der Auslöser für mein Rheuma war. Da ich auch Vorerkrankungen habe, wird die Rheumatherapie nicht so einfach werden. Mein Leben ist komplett zerstört. Und die ewige Warterei bis einem endlich geholfen wird macht mich komplett fertig.

Alles Liebe ....


Verfasst am: 13.09.2021, 11:08
Dabei seit: 13.09.2021
Beiträge: 1

Hallo zusammen, zuerst bitte ich um Verzeihung wenn mein Deutsche nicht perfekt ist. Ich bin männlich und 50 Jahre alt und wenn ich sagen darf für mein Alter sehr fit. Ich wollte mein Fall hier auch melden weil ich es als etwas ungewöhnlich finde. Vor ungefähr 6 Wochen habe ich mein erste Biontech Impfung bekommen. Einigen Tage nach der Impfung bekam ich Kopfschmerzen aber ich dachte das sei normal und nur ein Zeichen der Impfstoff wirkt. Dann vor 2/3 Wochen merkte ich dass das Gelenk meines Mittelfingers linker Hand geschwollen und etwas rötlich war. Mittlerweile ist es nicht mehr rot aber immer noch geschwollen. Dafür aber habe ein steifes Gefühl in beiden meiner Hände und am Wochenende bekam ich leichtes schmerzen in meinen Knien. Nun meine Mutter hat sehr unter Rheuma gelitten aber ich bin davon ausgegangen, dass es an mir vorbei gegangen ist und ich glück hatte. Jetzt habe ich Sorge dass es doch nicht der Fall ist und die Impfung es irgendwie ausgelöst hat. Zumindest gibt es einen zeitlichen Zusammenhang. Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinem Hausarzt wo ich es als mögliche Reaktion auf die Impfung melden werde. Jetzt habe ich Zweifel ob ich mich noch mal impfen lasse....


Verfasst am: 27.08.2021, 20:48
Dabei seit: 27.08.2021
Beiträge: 7

Hallo,
ich reihe mich auch mal hier ein. Hat einige Tage gedauert bis ich nun hier das passende Thema gefunden habe. Bin aber auch auf ein anderes Forum gestoßen, wo zahlreiche Symptome nach Covid Impfungen aufgetreten sind, die wochenlang anhielten oder noch anhalten (starke Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Schwäche uvm.).

Ich bin Mitte 30 und hatte bisher nie Probleme mit den Gelenken. Im März wurde ich mit Astrazeneca geimpft (zwischen den beiden Stopps und mit Zweifeln) und es hat mich total umgehauen. Ob es Impfreaktionen waren die noch "normal" sind kann ich nicht beurteilen aber ich hatte so starke Schmerzen in den Beinen am Tag nach der Impfung, dass ich nicht laufen konnte + starke Kopfschmerzen und hohes Fieber. Die Erstreaktionen verschwanden dann schnell aber ich war wochenlang schlapp und müde, hatte Probleme mit den Bronchien und was mich am meisten beunruhigte war das nächtliche Schwitzen (ca. 6 Wochen). Meine Ärztin sagte nicht viel dazu, ein Internist meinte das hängt alles nach einer Woche nicht mehr mit der Impfung zusammen (mit was denn sonst???). Großes Blutbild, D Dimere und crp waren unauffällig. Lediglich ein leichter Eisenmangel den ich aber schon immer habe.

Wegen der Zweitimpfung hatte ich Bedenken aber irgendwie mehr Vertrauen in Biontech. Ich reagierte deutlich schwächer, kein Fieber, hatte v.a. Kopfschmerzen, leichtes Krankheitsgefühl aber ungewohnte Schmerzen an den Rippenbögen. Die Haut schmerzte dort sehr wenn man drüber fuhr aber alles verschwand dann nach 3 Tagen. Dann plötzlich an Tag 4 oder 5 konnte ich urplötzlich nicht mehr auf meine Ferse auftreten weil sie höllisch wehtat und heiß war. Wenige Tage später urplötzlich der große Zeh nach einem Spaziergang. Die Beschwerden verschwanden meistens über Nacht wieder aber mir kam das seltsam vor weil ich sowas nie zuvor hatte. Ich schob es auf schlechtes Schuhwerk (Sandalen) und hoffte es kommt nicht wieder. 3 Wochen später wachte ich mit einem geschwollen Finger auf (mittleres Gelenk tat ziemlich weh) und dachte wieder irgendwie es ist eine Überlastung (hatte lange auf dem Handy gelesen und halte die Hand oft verkrampft) aber trotzdem googelte ich zum ersten mal nach Arthritis und dachte ab da dann auch über einen Zusammenhang zur Impfung nach. Es trat ca. 1 Monat nichts neues auf aber leider tut mir nun zum ersten mal auch auf der rechten Seite was weh (vorher alles links, nun seit einer Woche rechts Sprunggelenk). Zwischen der Sache mit dem Finger und jetzt hatte ich nochmal asthmatische Beschwerden (hab leichtes Asthma). Kann da auch ein Zusammenhang mit Rheuma bestehen? Vielleicht war ich auch einfach leicht erkältet. Aber genau wie nach Astrazeneca war ich irgendwie wieder öfters kurzatmig. Ich schwanke zwischen ruhig bleiben und leichter Verzweiflung. Hab Angst nun Rheuma zu haben und habe viele Fragen aber irgendwie das Gefühl ein Arzt kann mir die nicht beantworten oder winkt ab. Daher hab ich auch noch nichts unternommen und weiß nicht so recht an wen ich mich wenden soll. Vielleicht nochmal ein großes Blutbild beim Hausarzt? Können Impfungen Rheuma auslösen und man hätte es sonst nie bekommen? Oder kann es eine Impreaktion sein die auch einfach wieder verschwindet? Ich mache mir schon etwas Sorgen. Was ich noch ergänzen möchte, das nächtliche schwitzen ist 1 Monat nach der Zweitimpfung auch wieder aufgetaucht. Dieses mal aber zyklusabhängig. Kann also auch hormonell sein. Aber auch im Zyklus seit Zweitimpfung Unregelmäßigkeiten. Auch davon habe ich andere Erfahrungsberichte gelesen.


Verfasst am: 23.08.2021, 15:24
Dabei seit: 20.08.2021
Beiträge: 2

Hallo,
die Idee weiterhin "Wasserstandsmeldungen" abzugeben finde ich sehr gut und werde mich daran beteiligten. Die Anzahl der Personen, die in diesem Thread lesen finde ich schon beachtlich. Hier her verirrt man sich nicht aus Versehen. Ich schätze die Anzahl der Betroffen ist noch viel höher, eventuell entscheiden sich einige stille Mitleser noch dazu ihre Geschichte hier kurz darzustellen.
Und ich möchte noch einmal hervorheben , dass es sich hier nicht um irgendwelche Impfgegner handelt! Wir haben uns schließlich alle min. 1x impfen lassen. Mir geht es hauptsächlich um Aufklärung und Unterstützung für uns Betroffene. Das müsste normalerweise auch im Interesse der Ärzteschaft sein?!
Im aktuellen Sicherheitsbericht vom PEI ist der Sachverhalt zumindest kein Thema, daher sind alle Meldungen ans PEI wichtig.
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Corona-Impfung-Sicherheitsbericht-des-PEI-bringt-keine-Ueberraschungen-422192.html

Im Moment sind meine Beschwerden gut zurückgegangen, tgl. 10mg Cortison + 1x MTX pro Woche. Ist das nun alleine aufs Kortison zurückzuführen ? MTX soll ja erst nach 4-6 Wochen so wirklich helfen. Oder sind die "Nebenwirkungen" der Impfung langsam vorbei ?
In der nächsten Woche dann die nächsten Blutwerte, ich bin gespannt.


Verfasst am: 22.08.2021, 16:35
Dabei seit: 13.08.2021
Beiträge: 6

Hallo,

Ich kann bis dato leider auch nichts Neues berichten - außer, daß es in meinem Laborbefund keine Parameter gibt, die auf Rheuma hindeuten. Weitere Untersuchungen beim Neurologen und MRI folgen noch. Wird allerdings Mitte September werden bis ich mehr weiß.
Obwohl nichts auf eine Entzündung hinweist, habe ich nach wie vor unveränderte Schmerzen. Neben Schmerzmitteln probiere ich es derzeit noch mit ACURMIN Plus und CBD-Öl. Wenn das überhaupt wirkt, dann wohl auch erst nach einigen Wochen.
Ich bleibe dran und melde mich wieder sobald es irgendwelche Neuigkeiten gibt.

Bis dann!
LG und ebenfalls baldige Besserung


Verfasst am: 22.08.2021, 11:10
Dabei seit: 26.06.2021
Beiträge: 5

Hallo zusammen,
da es mittlerweile immer mehr Leidensgenossen werden, die in dieses Forum finden, möchte ich nochmal einen neuen Zwischenbericht zum weiteren Verlauf meiner Probleme geben.
Auch da ich mittlerweile weiß, dass man mit diesem Problem von staatlichen Stellen absolut allein gelassen wird. Ich habe im Juni mein Problem an das PEI gemeldet und bis heute lediglich eine Bearbeitungsnummer erhalten. Auf jegliche Anfrage meinerseits gab es keinerlei Rückmeldung. Man wird hier also einfach ignoriert. Die Meldung der Nebenwirkung wird meiner Meinung nach nur in eine Statistik aufgenommen und sofern es keine lebensbedrohlichen Zustände sind, erstmal hinten angestellt.
Ich möchte nochmal drauf hinweisen, dass ich mitnichten ein Impfgegner bin. Habe mich ein Leben lang gegen alles was sinnvoll ist, impfen lassen und nie etwas in Frage gestellt. Doch leider traten die Beschwerden nun mal etwa 2 Wochen nach der Impfung auf und halten bis heute an. Und keiner der Ärzte, die ich bisher aufgesucht habe, konnte mir weiterhelfen.
Ich stehe aktuell vor der Frage, lasse ich mich nun, da die Schmerzen nach 3 Monaten soweit nachgelassen haben, dass ich keine Schmerzmittel mehr brauche, ein 2. Mal impfen oder nicht.
Wenn ja, mit welchem Impfstoff ? Ein mRNA Impfstoff kommt für mich nicht in Frage. Die Studienlage zur 2. Impfung Vektor auf mRNA ist sehr dürftig bis nicht vorhanden. Niemand kann sagen, was dabei die Konsequenzen sein können.
Es äußert sich auch keiner der Ärzte dazu, die ich bisher aufgesucht habe. Das waren: Orthopäde, Neurologe, Gynäkologe. Einzig die Hausärztin versucht sich immer wieder aufs Neue schlau zu machen, wofür ich sehr dankbar bin. Stößt aber auch beim PEI und bei der Stiko auf Desinteresse. Erstaunlich, dass man hier auch die Hausärzte allein lässt….
Ich hätte mir auch gewünscht, dass ich hier im Forum einmal eine kompetente Stelle zu unseren Beschwerden äußert oder zumindest eine Meinung abgibt. Daran erkennt man leider auch, dass der Fokus nicht auf der Erforschung von Nebenwirkungen liegt, sondern darauf, dass ich möglichst viele Menschen in kürzester Zeit impfen lassen.
Es wäre schön, wenn man dann zumindest von den Betroffenen immer wieder mal einen Zwischenbericht lesen könnte, an dem man sich irgendwie orientieren kann.
Wüsche allen Betroffenen weiterhin gute Besserung.




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