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Sm-Antikörper
Reihenfolge 

Verfasst am: 15.02.2024, 18:42
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 229

Hallo Mell,

am 26.2. bis 1.3. ist ein Expertenforum.... heisst: Rheumatologen beantworten Fragen hier im Forum.
vielleicht stellst du die Frage dann nochmal, damit sie Dir beantwortet werden kann, denn soweit im voraus geht die Frage vielleicht unter.

gruss
alexis


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!


Verfasst am: 15.02.2024, 17:03
Dabei seit: 15.02.2024
Beiträge: 3

Hallo allerseits!

Da ich selber mit meinen Recherchen nicht wirklich weiterkomme, möchte ich die Schwarmintelligenz dieses Forums nutzen und hoffe, dass vielleicht irgendjemand einen kleinen Denkanstoß für mich hat.

Ich befinde mich seit 2022 in rheumatologischer Behandlung. Mein Orthopäde hat mich zu meiner Rheumatologin geschickt, da ich im Alter von 27 erst einseitige Knieschmerzen mit Ergussbildung bekam, kurze Zeit später dann auch das andere Knie betroffen war und er keine Ursache dafür finden konnte.

Meine Rheumatologin hat seit 2022 mehrmals Blut abgenommen und konnte keine besonderen Auffälligkeiten im Blutbild feststellen (keine Entzündungswerte, großes Blutbild war in Ordnung, normale Blutsenkungsgeschwindigkeit, etc.). Das Einzige was sich finden lässt sind ganz leicht erhöhte ANA-Titer und dauernd erhöhte Sm-Antikörper.

Die Sm-Antikörper sind nach meinen Recherchen und der Aussage meiner Rheumatologin nach zu urteilen hoch spezifisch für den systematischen Lupus. Allerdings traut sich meine Rheumatologin nun seit fast zwei Jahren keine eindeutige Diagnose zu stellen, da ich ja - bis auf Gelenksschmerzen, Fatigue und Haarausfall - keine weiteren Symptome habe. Mein Blutbild zeigt keine aktive Lupus-Erkrankung (ds-DNA-Antikörper sind immer im normalen Bereich) und Organe sind (Gott sei Dank) bisher auch nicht betroffen. Unter Kortison werden meine Gelenksschmerzen besser.

Ich frage mich nun, ob die Sm-Antikörper auch bei anderen Erkrankungen, außer dem Lupus, erhöht sein können und wenn ja bei welchen. Oder ob diese ein Zeichen für einen in mir schlummernden, aber noch nicht ausgebrochenen Lupus sind und ich damit rechnen muss, dass irgendwann zu den Gelenksschmerzen auch eine Organbeteiligung hinzukommt. Oder ob die seit 2 Jahren erhöhten Sm-Antikörper ggf. auch einfach so erhöht sein können, ohne dass dies irgendeine klinische Relevanz hat.

Kann mir jemand vielleicht bei einer dieser Fragen weiterhelfen? Meine Rheumatologin ist sich selbst unsicher und leider keine allzu große Hilfe. Nach zwei Jahren habe ich langsam das Bedürfnis zumindest grob zu verstehen, was mit meinem Körper los ist.

Liebe Grüße an alle!




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