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Intervallfasten bei Nebennierenschwäche durch lang. Cortisoneinnahme
Reihenfolge 

Verfasst am: 20.08.2022, 21:39
Dabei seit: 06.10.2010
Beiträge: 285

Liebe(r) Ali
Die Beschwerden: starke Müdigkeit, extreme Schwäche unter Reduktion von Kortison nach langjähriger Einnahme deuten darauf hin, dass die Nebennierenrinde NNR nicht ausreichend arbeitet, also eine Nebennierenrindeninsuffizienz (Nebennierenrindenschwäche) vorliegt. Sie haben nicht geschrieben, warum Sie wie lange Kortison (Prednisolon) in welcher Dosierung genommen haben und wie rasch Sie das Prednisolon reduziert haben. Ob die weitere Reduktion von Prednisolon möglich oder problematisch ist, kann letztlich nur Ihr Rheumatologe(in) beantworten, der den Verlauf bisher beobachtet hat. Im Blutbild (wahrscheinlich meinen Sie im Blut, wie es üblicherweise der Hausarzt untersucht) ist zu der Frage NNR-Insuffizienz keine Aussage möglich, möglicherweise sind Zusatzuntersuchungen (z.B. Nüchtern-Kortisol, endokrinologische Tests wie ACTH-Test) notwendig, um die Ursache Ihrer Beschwerden herauszubekommen, denn bei Nachweis der NNR-Insuffizienz müsste man das Prednisolon sehr viel langsamer reduzieren oder kann es nicht vollständig reduzieren. Das ist eine möglicherweise gefährliche Situation, die abgeklärt werden sollte. Demgegenüber ist ein Intervall-Fasten von eher untergeordneter Bedeutung, gegen das prinzipiell nicht viel einzuwenden ist. Also zuerst die genannte Abklärung, wenn sie nicht schon von ihrem Arzt durchgeführt wurde, dann erst die Frage angehen, ob Intervallfasten für sie etwas bringen kann.
Alles Gute, S. Schewe


Verfasst am: 18.08.2022, 22:21
Dabei seit: 30.05.2018
Beiträge: 21

Guten Abend Rajona, das ist ein wunderbarer Erfolg! Meiner Meinung nach, hast Du den Erfolg mehr Deiner sehr bewussten und konsequenten Ernährungsumstellung zu verdanken. Hat man bei Dir klinisch oder im Blut Hinweise auf eine Glutenunverträglichkeit gefunden? Das wäre beim Lupus nicht ungewöhnlich. Aber gerade beim Lupus gibt es auch individuelle Unverträglichkeiten, für die objektive Nachweise nicht zu finden sind. Ich schreibe das, da Deine Liste der ausgeschlossenen Lebensmittel recht lang ist. Berate Dich doch mit einer Ernährungsfachkraft (https://www.vdoe.de/beruf/vdoe-expertensuche/ oder http://www.vdd.de) bezüglich eines Reexpositionsversuchs mit glutenhaltigen Produkten, wenn die oben genannten Beweise fehlen.
Bezüglich der Diät zur Gewichtsabnahme gibt es nur eine Sache zu beachten: Die Kost muss nach den Regeln der DGE (www.dge.de ) vollwertig sein. Mit Intervallfasten und Deiner Ernährungsumstellung geht das genauso wie mit der mediterranen Kost. Alle Diäten mit Ausschluss von Fett oder Kohlenhydraten sind nicht geeignet, da sie in der Regel defizient an essentiellen Nährstoffen sind. Wir verwenden deshalb seit mehr als 20 Jahren die KFZ-Diät (www.kfzdiaet.de).


Verfasst am: 18.08.2022, 18:35
Dabei seit: 18.08.2022
Beiträge: 3

Hallo. Bin kein Experte, aber kann von mir berichten. Evt kannst du ja Nutzen daraus ziehen. ich habe 8 Jahre täglich Cortison genommen weil ich jeden Monat 2 Lupusschübe hatte. Februar 21 habe ich angefangen mit Intervallfasten und die Ernährung umgestellt. Ich esse kein Fleisch, keine Milchprodukte, kein Gluten, wenig Zucker und hochverarbeitete Produkte. Viel Obst, Gemüse, Nüsse, Sämereien, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Reis, Kartoffeln usw Dazu fetten Seefisch und zusätzlich Omega3 aus Algenöl.
Damit hab ich 60 kg abgenommen, die Schübe in den Griff bekommen und brauche inzwischen nur noch einzelne Tage ganz wenig Cortison.


Verfasst am: 18.08.2022, 10:36
Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 35

Hallo liebes experten-team,

ich habe mit dem intervallfasten 16:8 begonnen, da es gut sein soll für den körper und stoffwechsel und auch ggf. gewicht zu reduzieren.
durch langj. cortisoneinnahme habe ich nun eine nnschwäche und bin nun sehr verinsichert, ob dies für mich wirklich so gut ist. ich persl. empfinde keine verbesserung meines zustandes. habe extrem schwäche und müdigkeit und kämpfe beim reduzieren des cortisons.das blutbild lässt weitere reduzierung des prednisolons zu und das ist auch mein ziel, da eine osteporose mit 47 jahren bereits da ist.
nun meine frage: weiter i-fasten oder regl. essen damit mein blutzucker stabil bleibt und meine nnr dadurch es einfacher haben? ich habe u.a. gelesen dass fasten bei nns nicht ratsam sei.
danke und vg




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