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Kann MTX bei Prostatakrebs-Patienten den PSA-Verlauf positiv beeinflussen?
Reihenfolge 

Verfasst am: 22.11.2021, 18:17
Dabei seit: 11.03.2021
Beiträge: 3

Enttäuschendes Endergebnis:
Nachdem der PSA unter Abiraterone + Dexa kontinuierlich aber nicht all zu schnell stieg, habe ich 3 Monate lang einen experimentellen Therapieversuch mit MTX gemacht.
26. 7. 2021 PSA 2,32 Erste MTX, 15 mg/Wo plus Folsäure nach 48 Std.
25. 10. 2021 PSA 9,82 Ende MTX
MTX hat in diesen 3 Monaten nicht die erwünschte Wirkung auf den PSA-Wert gehabt. Meine Vermutung: Die früheren PSA-Abfälle sind zufällig gleichzeitig mit der MTX-Gabe, oder die Prostatazellen sind inzwischen gegen MTX-Therapie resistent. Ich plane keine weiteren Therapieversuche mit MTX bei Prostatakrebs.
Gruß Martin


Verfasst am: 22.11.2021, 18:16
Dabei seit: 11.03.2021
Beiträge: 3

Enttäuschendes Endergebnis:
Nachdem der PSA unter Abiraterone + Dexa kontinuierlich aber nicht all zu schnell stieg, habe ich 3 Monate lang einen experimentellen Therapieversuch mit MTX gemacht.
26. 7. 2021 PSA 2,32 Erste MTX, 15 mg/Wo plus Folsäure nach 48 Std.
25. 10. 2021 PSA 9,82 Ende MTX
MTX hat in diesen 3 Monaten nicht die erwünschte Wirkung auf den PSA-Wert gehabt. Meine Vermutung: Die früheren PSA-Abfälle sind zufällig gleichzeitig mit der MTX-Gabe, oder die Prostatazellen sind inzwischen gegen MTX-Therapie resistent. Ich plane keine weiteren Therapieversuche mit MTX bei Prostatakrebs.
Gruß Martin


Verfasst am: 11.03.2021, 18:16
Dabei seit: 11.03.2021
Beiträge: 3

Warum stelle ich diese Frage im Rheuma-Forum?

Ich habe Prostatakrebs seit 2014 und habe dann 2017 zusätzlich Polymyalgia rheumatica bekommen. Die wurde mit MTX (15mg/Wo.) und Cortison (ausschleichend) behandelt. Unter dieser Therapie fiel der PSA-Wert für ca. 1 Jahr. Vor wenigen Wochen fiel mir wieder auf, dass der PSA-Wert nach einer kurzzeitigen MTX-Behandlung (6 x 15mg/Wo.)sehr stark abfiel.

Diese Wirkung von niedrig dosiertem MTX auf das metastasierte Prostatakarzinom scheint bisher nicht bekannt zu sein.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass meine Beobachtung nur einen scheinbaren Zusammenhang dokumentiert.

Deshalb suche ich in diesem Forum nach Patienten, die MTX gegen ihre rheumatische Erkrankung einnehmen und außerdem ihren PSA-Wert regelmäßig kontrollieren müssen, weil sie ein Prostatakarzinom haben. Vielleicht sehen sie in ihrem Krankheitsverlauf auch einen Einfluss von niedrig dosiertem MTX auf den PSA-Spiegel? Wenn sich meine Erfahrungen bestätigen, wär's einfach toll!

Die gleiche Frage habe ich übrigens auch im Prostatakrebs-Forum gestellt.

Martin




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