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Organisatorisches zum "miesen Tag zwischendurch"
Reihenfolge 

Verfasst am: 22.04.2013, 22:03
Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 179

Hallo, in jedem Falle sollte man sich an das Jugendamt wenden (Familienhebammen), manchmal bezahlt auch die Krankenkasse eine Haushalthilfe und schließlich ist auch eine Elternzeit für den Kindesvater möglich.
Viele Grüße
Prof. Gromnica-Ihle


Verfasst am: 19.04.2013, 10:34
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 6

Hallo,

bei mir wo ich Wohne kann man sich Hilfe beim Jugendamt holen, die können dir mit einer Tagesmutter da weiter helfen. Selbst habe ich das für mich noch nicht in anspruch genommen, aber wie mein mittlerer vor 3 Jahren im Krankenhaus lag und sich mein Ex nicht Urlaub nehmen konnte habe ich durch Jugendamt eine Tagesmutter bezahlt bekommen die sich Tagsüber um einen kleinen gekümmert hat. Es war eine Schwere Zeit für mich und den kleinen, aber anderst ging es nicht.

LG Nicole


Verfasst am: 18.04.2013, 16:42
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 7

Das Problem hat man ja mit jeder chronischen Krankheit, egal wie gut die Basistherapie auch eingestellt sein mag, es gibt Tage da kommt alles zusammen und man liegt von heute auf morgen flach. Diese Ausreißer kommen immer mal wieder vor und selbst der Facharzt kann darauf meistens nur mit einem Schulterzucken und einer Krankschreibung reagieren. Was ist aber, wenn man diese Krankschreibung eben nicht für den eigenen Arbeitgeber braucht, sondern für den Partner. Weil mit Kind solche Tage zum Problem werden, man kann sich nicht mehr alleine um das Kind kümmern und dieses auch nicht irgendjemandem andrehen.
Ich stand mit meinem ersten Kind mehrmals vor diesem Problem, weil wir keine Großmütter haben die man zur Hilfe rufen kann. Und solange man das Alter noch in Tagen bzw. Wochen zählt kommt ja auch kein Babysitter oder die Nachbarin in Frage.
Wenn man einen richtigen Schub hat, der ja gerne mal ne Woche oder zwei dauert, ist es klar, dass man Haushaltshilfe beantragt, der Ehepartner freigestellt wird etc. pp. Aber das ist ein gewaltiger organisatorischer und bürokratischer Aufwand, der sich für ein oder zwei Tage einfach nicht lohnt. Und einen "Partnerkrankenschein" wie beim Kinderarzt gibt es ja nicht.
Welche Lösungen gibt es da also ganz offiziell? Und welche Hintertürchen oder Ausreden habt ihr in solchen Momenten gefunden?

Kulanz seitens des Arbeitgebers ist toll, kann man sich aber nicht drauf verlassen.
Gleitzeiten mit Stunden aufarbeiten war unsere bevorzugte Lösung, einen Tag im Monat bekommt man noch gut hin, zwei oder drei sind aber schon sehr schwierig aufzuholen.
Dass sich der Partner krank meldet, ist auch nicht in jeder Firma machbar, der Arbeitgeber meines Mannes hat z.B. die Zusatzklausel, dass man ab dem ersten Krankheitstag ein Krankschreibung vom Arzt benötigt und selbst wenn der Hausarzt mitspielt irgendwann erkundigt sich der Arbeitgeber oder die Krankenkasse, ob der Durchfall der jeden Monat wiederkommt nicht vielleicht ernstere Ursachen hat ...




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