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MS und Rheuma
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

Hallo,
hast Du mal über Ernährung nachgedacht?
Die Evers-Klinik im Sauerland propagiert da eine ganz radikale Linie.

Wenn Du mal im Intenet oder auf der Evers-Klinik-Webseite (Buch Evers-Diät kaufen?) guckst, welche Ernährung für MS-Patienten empfohlen wird und welche für Rheuma-Patienten empfohlen wird in punkto Vitamine, entzündungshemmende Nährstoffe etc., wirst Du Parallelen feststellen.

Ich spreche aus Erfahrung, da ich selbst cP habe und ein Bekannter hat MS. Habe da sehr viele Parallelen festgestellt.

Hoffe Dir damit geholfen zu haben.


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http://www.rheuma-info-forum.de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 29.11.2006
Beiträge: 8

Hallo,
bitte denke bei Deiner Krankeeheit doch auch mal darüber nach, ob sie nicht von zellwandlosen Mikrobakterien verursacht wurde. Genaue Informationen über dieses Thema findest Du unter <!-- m --><a class="postlink" href="http://Marshallprotocol.com">http://Marshallprotocol.com</a><!-- m --> .
Professor Marshall stellte bei der internationalen Autoimmunität Konferenz in Budapest anfangs dieses Jahres folgende allgemeine Theorie auf, dass „Autoimmunität“ nicht besteht.
Er argumentierte, dass der Körper auf Krankheitserreger reagiert, nicht auf sich selbst. Es gab viele dort, die mit ihm übereinstimmten. Dieses erklärt warum Patienten nicht sofort unter einem Haufen Antikörper zusammenbrechen, wenn sie mit „Autoimmunkrankheit“ diagnostiziert werden. Er glaubt daraus folgern zu können, dass, wenn der Körper sich wirklich selbst angreifen würde, von ihm eine bessere Arbeit zu erwarten wäre, und der Patient recht schnell sterben würde. Antikörper sind nicht die Ursache des Krankheitszustandes, sie sind eine Nebenerscheinung des entzündlichen Schlüsselprozesses. Folglich ist das allgemeine bis jetzt verbreitete Konzept von „Autoimmunität“ bedeutungslos.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

Sorry,
erwartest Du wirklich, dass irgendjemand versteht worum es da geht?
Was ist TH1 inflammatory desease?

Was hat das mit Rheuma zu tun?


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http&#58;//www&#46;rheuma-info-forum&#46;de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 29.11.2006
Beiträge: 8

Was ist TH1 inflammatory desease?

Hallo, ich versuche einmal diesen äußerst komplizierten Vorgang laienhaft verkürzt zu beschreiben, da meine medizinischen Kenntnisse beschränkt sind, hoffe ich auf die Mithilfe einiger Mediziner, die diesen Vorgang sicherlich richtiger erklären können.

Es handelt sich dabei um eine so genannte Autoimmunerkrankung wie Rheuma, Lupus, MS und ähnliche. Die vorherrschende Lehrmeinung ist die, dass der menschliche Körper sich aus irgendwelchen Gründen gegen sich selbst wendet und diesen zerstört. Die Begründung dafür liegt im Körper selbst und wird bei der klassischen Therapie durch sog. Immunsuppressiva mit enormen Nebenwirkungen auf unseren Körper unterdrückt.
Prof. Marshall und einige andere progressiven Wissenschaftler argumentieren folgendermaßen: Zuerst dringen winzige, intrazelluläre zellwandlose (CWD) Bakterien z.B. durch einen Zeckenstich in unseren Organismus ein. Die Bakterien verbergen sich vor unserem Immunsystem z.B. in den weißen Blutkörperchen und können somit von unserem Immunsystem nicht mehr erkannt und bekämpft werden.
Die Interleukine (Rezeptoren), denen vorher das Antigen (Eindringling) präsentiert wurde, docken daraufhin an den TH1 Lymphozyten an, die daraufhin verzweifelt versuchen, diesen Eindringling zu bekämpfen. Da sie diesen nicht finden können, kann es dazu kommen, dass von den TH! Lymphozyten körpereigenes Gewebe angegriffen wir, was dann wieder zu einer TH1 gestützten Entzündung führen kann. Ein sehr entzündlicher Vorgang im Körper ist die Folge. Man nennt das auch eine Entzündungskaskade, die sich quasi gegenseitig „hochschaukelt“ und die für den Patienten sehr sehr unangenehm ist und langfristig zur Invalidität und zum Tode führen kann. Man muss diese Bakterien töten, wenn man diese sonst chronisch verlaufende Krankheit zu heilen will. Zu diesem Zweck hat H. Prof. Marshall das so genannte Marshall Protokoll entwickelt auf das der oben genannte Link hinweist.

Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen klar ausgedrückt und Du kannst für Dich etwas damit anfangen. Ich selbst nehme seit einem Jahr an diesem Protokoll teil und mir hat es bis jetzt sehr geholfen.

Alles gute und wenig Schmerzen,
Winnie


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 16.03.2007
Beiträge: 10

Hey!!

Also ich denke, dass keine Information zu viel ist. Klar wärs besser/schöner, wenn sie jeder verstehen könnte, aber vielleicht finden die die es nicht tun ja jemanden der es tut... <!-- s --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt="" title="Wink" /><!-- s -->

Naja, aber um mal zum eigentlichen Thema zu kommen...

@ Karin: ich habe selber rheumatoide arthritis, eine Bekannte von mir MS. Wir werden beide, von unterschiedlichen Ärzten, mit MTX behandelt und es funktioniert!

Klar, man hört viele böse Dinge über MTX, aber wenn man zusätzlich Folsäure einnimmt beugt man vielen Nebenwirkungen vor. Man muss sich den Krams auch nicht unbedingt selbst spritzen. Am anfang hats bei mir der Arzt gemacht (i.v.) dann hab ichs ne zeit lang selbst gespritzt (s.c.) und nehm inzwischen den Kram in Tablettenform. Meine Freundin hat von vorneherein die Tabletten bekommen. Auch nimmt man MTX nur einmal die Woche, ist also nicht allzu lästig. Am besten Montag, dann kann man am Wochenende auch ohne schlechtem Gewissen n bischen Alkohol trinken. Gar nix los

Aber frag doch am besten deinen Arzt, der sollte (!) die meiste Ahnung haben.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 05.10.2006
Beiträge: 1

Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr eine reaktive Arthritis. Mit 30 bin ich noch mt MS diagnostiziert worden. Gibt es Erfahrung mit Medikamenten die auf beide Krankheiten positiv wirken?
Ich bin für jede Information dankbar.
Karen


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Winnie,

Dein sicher gut gemeinter Tipp bezüglich des Marshall-Protokolls bringt, denke ich, für Viele jede Menge Verunsicherung, denn selbst für "Rheumatherapieerfahrene" Patienten ist das zu hoch und vor allem ist es nicht wirklich ein guter Rat, der weiter hilft, da keiner weiß, worum es geht und somit auch die Wenigsten wirklich etwas damit anfangen können.
Dies hier ist ein "Laienforum" und keine "wissenschaftliche Datenbank", und so sollte es aus meiner Sicht auch bleiben.
Viele Grüße,
gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

[quote="gamü":1fgvmk0g]Hallo Winnie,

Dein sicher gut gemeinter Tipp bezüglich des Marshall-Protokolls bringt, denke ich, für Viele jede Menge Verunsicherung, denn selbst für "Rheumatherapieerfahrene" Patienten ist das zu hoch und vor allem ist es nicht wirklich ein guter Rat, der weiter hilft, da keiner weiß, worum es geht und somit auch die Wenigsten wirklich etwas damit anfangen können.
Dies hier ist ein "Laienforum" und keine "wissenschaftliche Datenbank", und so sollte es aus meiner Sicht auch bleiben.
Viele Grüße,
gamü[/quote:1fgvmk0g]

Wir sind alle mündige Bürger und mündige Patienten, und wenn es nur EINEM Patienten hilft, dann hat es schon was gebracht.
Die Entscheidung, ob man das liest und ausprobiert muß doch jedem selbst überlassen werden.


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http&#58;//www&#46;rheuma-info-forum&#46;de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 29.11.2006
Beiträge: 8

[quote="gamü":2ggl7pec]Hallo Winnie,

Dein sicher gut gemeinter Tipp bezüglich des Marshall-Protokolls bringt, denke ich, für Viele jede Menge Verunsicherung, denn selbst für "Rheumatherapieerfahrene" Patienten ist das zu hoch und vor allem ist es nicht wirklich ein guter Rat, der weiter hilft, da keiner weiß, worum es geht und somit auch die Wenigsten wirklich etwas damit anfangen können.
Dies hier ist ein "Laienforum" und keine "wissenschaftliche Datenbank", und so sollte es aus meiner Sicht auch bleiben.
Viele Grüße,
gamü[/quote:2ggl7pec]

Hallo gamü,
ich muß ehrlich gestehen, daß mich diese Antwort schockiert. Bist Du etwa der Meinng, wir Rheumatiker wären dumm und sollten uns nur unserem Schicksal ergeben?Gerade wir Rheumatiker sollten in unserer Situation, die mit den heute üblichen Therapien nur Invalidität und vorzeitigem Exitus herauszögert, jede Chance durchdenken und durchdiskutieren, die sich uns bietet. Dafür sind solche Foren da. Sicherlich ist die Erde in Deutschland, rheumatologisch gesehen, immer noch eine Scheibe, International gesehen scheint sich da aber einiges zu bewegen. Ich weiß, wie schwer es ist, sich trotz hoher Entzündungswerte und damit verbundener Dauermüdigkeit, vollgestopft mit irgendwelchen Immunsuppressiva, auf irgendwelche, in englisch geschriebenen Artikel zu konzentrieren, diese zu verstehen und deren Nützlichkeit abzuwägen. Aber auch dafür sollten solche Foren gut sein, denn man kann fragen und sich alles erklären lassen, bis man alles verstanden hat. Vielleicht gibt es auch Forenmitglieder, die schlauer als ich sind und die besser englisch können. Das könnten betroffene und interessiert Ärzte oder Biochemiker sein. Das wäre toll und auch dafür sind solche Foren nützlich, denn wie anders sollte man solche Menschen kennen lernen?

Seitdem ich am Marshall Protokoll teilnehme, geht es mir kontinuierlich besser. Ich nehme kein MTX mehr, kein Arrava, kein Prednisolon und auch kein Humira.

Ich will mein Leben zurück!

Ich wünsche allen Lesern des Forums ein wunderschönes, schmerzfreies Weihnachtsfest.
Winnie


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Winnie,
natürlich behaupte ich nicht: "wir Rheumatiker wären dumm".
Und ich finde es auch immer gut, wenn man sich informiert und als Patient seine Verantwortung nicht an Andere abgibt, sondern selber Bescheid weiß. Aber ich bin der Meinung, und dass erlebe ich leider auch tagtäglich im Umgang mit betroffenen Rheumatikern, dass die Informationen, beispielsweise in diesem Fall: "Marshall- Protokoll" "in einer patientenverständlichen Form" gehalten sein sollten, sonst werden sie einfach nicht verstanden. Leider sind die überwiegende Zahl der Patienten nicht genügend aufgeklärt, sogar über den alltäglichen Umgang mit ihren Medikamenten, wie sollen sie dann als Laien solche Berichte erst verstehen?
Nur das meinte ich mit meinem Hinweis, verständliche Berichte, die informieren dann ja auch viele Patienten.
Sorry, wenn ich Dich eventuell "verärgert" habe.
Viele Grüße und auch Dir schöne Feiertage und ein, gesundheitlich gesehen,weitgehend erträgliches neues Jahr,
gamü




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