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Lungenembolie bei GPA
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.07.2022, 15:15
Dabei seit: 13.10.2021
Beiträge: 104

Hallo Chris,
bei mir wurde die GPA auch im Sewptember 2021 diagnostiziert. Die ersten Sympthome hatte ich genau drei Wochen nach der 2.Impfung. Meine Ärzte bestätigen mir alle den Zusammenhang, wenn auch die meisten nur mündlich.
Ich habe es als Impfschaden gemeldet. Erst beim PEI, die unternehmen aber natürlich nichts!! Dann habe ich mich über den VdK direkt an das Versorgungsamt gewendet. Ich glaube wir sind keine Einzelfälle!! Du solltest das sofort beim PEI und beim Versorgungsamt als Impfschaden melden! Das ist wichtig, damit klar wird, dass es dieses Fälle von Impfnebenwirkungen häufiger gibt und auch zu deiner persönlichen Absicherung. GPA kann viele Formen annehmen.
Ich habe aktuell extreme Probleme mit dem HNO-Trakt. Ansonsten geht es mir gut. Ich höre auf dem rechten Ohr im Moment fast nichts und links nicht gerade sehr gut. Hatte gerade heute eine OP am rechten Ohr. Paukenröhrchen wurde eingesetzt.
Wie sind deine Beschwerden? Wie geht es dir und wo bist du in Behandlung?
Auch ich war vor der Impfung kerngesund!!!
LG Ingrid
P.S. du kannst mich gerne auch direkt anmailen (sammye@arcor.de)
LG Bergzwerg


Verfasst am: 25.07.2022, 20:11
Dabei seit: 25.07.2022
Beiträge: 5

Zitiert von: Bergzwerg

Hallo Heike,
bei mir wurde im September 2021 GPA diagnostiziert. Was die Lungenempolie betrifft, kann ich nichts dazu sagen, bei mir beschränken sich die Probleme auf den HNO-Trakt. Hauptsächlich die Ohren machen massiv Probleme.
Die Evusheld-Injektionen wurden mir auch angeboten. Ich habe sie vorerst abgelehnt, da mir die Gefahr einer weiteren Überreaktion des Immunsystems zu groß ist. Bei mir wurde die GPA durch die 2.Coronaimpfung ausgelöst. Deshalb habe ich Bedenken. Meine Ärztin meint, sollte ich mich mit Corona infizieren, dann kann man zügig mit Paxlovid behandeln, was dann auch einen schweren Verlauf verhindern würde. Allerdings ist das natürlich eine Abwägungsentscheidung. Sicherlich kann man auch vorher schon prophylaktisch mit Evusheld vorbeugen. Mir persönlich ist aktuell das Risiko jedoch zu groß. Da ja auch vermehrt Herzprobleme bei diesen Injektionen aufgetaucht sind.
Aber wie gesagt, das ist eine Abwägungssache und muss von jedem selbst entschieden werden.
Darf ich noch fragen, wo du aktuell behandelt wirst?
Gruß Bergzwerg

Hallo Berzwerg,
ich habe soeben deinen Artikel gelesen und bin überrascht...
Ich hege schon seit langem den Verdacht, dass meine GPA (10/2021) allein durch die Impfung mit Biontech entstanden/getriggert worden ist.
Diese These wird von allen Ärzten nicht ernst genommen bzw. immer kurz abgetan.
Hast du bezüglich eines möglichen Impfschadens etwas unternommen?
Wie war dein Verlauf und wie geht es dir jetzt?

Ich bin 32 Jahre und kerngesund vorher gewesen und auf einmal 4 Monate nach der Impfung werde ich ins KH eingeliefert, mit einem richtig massive Verlauf....
Viele Grüße
Chris


Verfasst am: 25.07.2022, 14:29
Dabei seit: 21.07.2022
Beiträge: 2

Halritislo Bergzwerg

Ich danke Dir für Deine Antwort.
Bei mir ist es so, dass ich bereits als Kind an juveniler Spondyloarthritis erkrankt bin (Diagnose 1968 - da war ich 2 Jahre alt). Bereits als Kind hatte ich grössere HNO-Probleme (insbesondere Ohren) und auch die Augen (Uveitis) waren betroffen. Seit ca. 20 Jahren werde ich immunsuppressiv behandelt.
Neu kam jetzt im März ein grösserer Lungenbefall hinzu - im April wurde die Diagnose GPA gestellt.
Derzeit sind am meisten die Augen (Filamenöse Keratitis beidseits (das wird und wird nicht besser), die Nasennebenhöhlen (auch ich spüle täglich mit Emser-Nasenspülsalz und muss alle 6 Wochen zur Reinigung zum HNO) und die Lunge betroffen. Ich bin Deutsche, lebe seit ca. 10 Jahren in der Schweiz in der Nähe von Bern und werde im Universitätsspital Bern (Inselspital) behandelt.

Ich habe heute mit meiner Hausärztin über die Evusheld-Injektion gesprochen. Sie rät mir dazu, da momentan hier in Bern die Corona-Zahlen stark steigend sind - auch mit schweren Verläufen. Das Risiko von kardiovasculären bzw. thromboembolischen Nebenwirkungen sah sie durch den Blutverdünner, den ich nun aufgrund der Lungenembolie einnehmen muss, abgefedert. Diese Entscheidungen sind für mich schwierig zu treffen. Doch ich hatte nun mehrere schwere Komplikationen seit April, so dass ich mich dafür entschieden habe.

Liebe Grüsse
Heike


Verfasst am: 25.07.2022, 08:40
Dabei seit: 13.10.2021
Beiträge: 104

Hallo Heike,
bei mir wurde im September 2021 GPA diagnostiziert. Was die Lungenempolie betrifft, kann ich nichts dazu sagen, bei mir beschränken sich die Probleme auf den HNO-Trakt. Hauptsächlich die Ohren machen massiv Probleme.
Die Evusheld-Injektionen wurden mir auch angeboten. Ich habe sie vorerst abgelehnt, da mir die Gefahr einer weiteren Überreaktion des Immunsystems zu groß ist. Bei mir wurde die GPA durch die 2.Coronaimpfung ausgelöst. Deshalb habe ich Bedenken. Meine Ärztin meint, sollte ich mich mit Corona infizieren, dann kann man zügig mit Paxlovid behandeln, was dann auch einen schweren Verlauf verhindern würde. Allerdings ist das natürlich eine Abwägungsentscheidung. Sicherlich kann man auch vorher schon prophylaktisch mit Evusheld vorbeugen. Mir persönlich ist aktuell das Risiko jedoch zu groß. Da ja auch vermehrt Herzprobleme bei diesen Injektionen aufgetaucht sind.
Aber wie gesagt, das ist eine Abwägungssache und muss von jedem selbst entschieden werden.
Darf ich noch fragen, wo du aktuell behandelt wirst?
Gruß Bergzwerg


Verfasst am: 24.07.2022, 15:10
Dabei seit: 21.07.2022
Beiträge: 2

Bei mir wurde im März 2022 nun neu eine GPA bzw. eine ANCA-assoziierte Vaskulitis mit chronischer Sinusitis, pulmonaler, glandulärer und abdomineller Beteiligung diagnosiziert. Behandlung ist mit Rituximab (4-Wochen-Zyklus April/Mai 2022) sowie Cortison.
Letzte Woche habe ich eine massive Lungenembolie erlitten. Kann dies durch die Erkrankung ausgelöst worden sein? Gibt es hier Erfahrungen?

Meine zweite Frage ist:
Da mein SARS-CoV-2-Impfantikörper erniedrigt ist, soll ich nun mit der Präexpositionsprophylase Tixagavimab und Cilgavimab (Evusheld-Injektion) behandelt werden. Gibt es hier Erfahrungswerte? Verträglichkeit auch insbesondere hinsichtlich kardiovasculärer bzw. thromboembolischer Gesichtspunkte?üsse

Liebe Grüsse
Heike P




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