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Versteifung oder künstliches Sprunggelenk
Reihenfolge 

Verfasst am: 16.05.2012, 15:35
Dabei seit: 07.05.2012
Beiträge: 2

Hallo Katrin,
ich habe auch seit 15 Jahren Rheuma und bin auch kurz vor dieser Entscheidung, da meine Fußgelenk auch Probleme macht. Der erste Orthopäde sagte nur wenn es schlechter wird muss man über eine Versteifung oder ein künstliches Gelenk nachdenken. Leider war das nur die halbe Wahrheit und ich habe mich auf diese Aussage dieses Arztes verlassen. Jetzt wo es schlimmer wurde bin zu einem anderen Orthopäden gegangen und dieser hat mich besser aufgeklärt und hat mich zur MRT und einer Orthopädischen Klinik zur Fußsprechstunde geschickt.
Auch mein Orthopäde hat von einem Gelenkersatz völlig abgeraten, weil das Gelenk das ganze Körpergewicht tragen muss und dafür sind diese Gelenke nicht gut und nicht stabil und da unsere Knocken sowieso nicht so stabil sind auch nicht dazu zu raten. Diese Gelenke halten auch nicht ewig was wenn dieser ersetzt werden muss gibt es kein Ansatz für ein neues Gelenk.
Ich würde Ihnen raten sich eine gute Orthopädische Klinik zu suchen und dort zur Sprechstunde zu gehen und sich dort von Spezialisten eine 2te Meinung einholen.

Gruß
Ali


Verfasst am: 16.05.2012, 15:35
Dabei seit: 10.05.2012
Beiträge: 1

Hallo KatrinElisabeth,
ich selber bin 31 und habe mit 28 einen künstliches Sprunggelenk links bekommen, weil es auch vom Rheuma zerfressen war. So weit - so gut. Ich habe mich wirklich überall erkundigt und mir Meinungen eingeholt.
Letztendlich habe ich mich entschieden, mir eins einsetzen zu lassen. Dass der behandelnde Arzt es falsch einbaute, konnte man ja nicht ahnen. Es musste revidiert werden, dabei kam ein Keim rein, Bein fast verloren, dann ein Spacer, anschließend dann die Versteifung mit fürchterlich schlechten Voraussetzungen...
Es sind nun gut fünf Jahre vergangen und naja, nun weiß ich noch mehr und bin schlauer:
Ich habe von vielen Ärzten gehört, dass man eigentlich im "jungen" Alter das Gelenk versteifen sollte, weil man sich so besser und schneller daran gewöhnt. Künstliche Sprunggelenke werden eher bei älteren Menschen bevorzugt. Bedenke, dass das Gelenk gut 10-15 Jahre hält (wenn du einen kompetenten Arzt findest, was nicht so einfach ist) und dann erneuert werden muss... dabei geht jedes Mal Knochenmasse verloren. Nach zwei Wechseln muss das Gelenk leider eh versteift werden. Die Ärzte müssen dann einen Höhenunterschied ausgleichen (war bei mir auch), wodurch nicht immer gewährleistet werden kann, dass die Versteifung beim ersten Mal klappt. Letztendlich kann man nur sagen: VERSTEIFT wird es eh über kurz oder lang, daher vielleicht direkt die Alternative wählen und OPs ersparen.
Hat man bei deiner Tochter auch schon mal Biologicals versucht - ich habe schon von mehreren gehört, dass die z.T. die Zerstörung aufhalten können und sogar Knochenmasse aufbauen.
Wo seid ihr in Behandlung? Ich war in Köln, Magdeburg und Oberammergau. Letzteres hat mir am besten geholfen.
Im Krankenhaus habe ich dann auch Leute getroffen (nicht 14, aber auch unter 30), die z.T. Knie und Sprunggelenk versteift hatten und super klar kamen.
Ich hoffe, ich schreibe nicht zu spät, habe mich gerade erst hier angemeldet. Hoffe, ich konnte helfen.
Liebe Grüße


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.03.2012
Beiträge: 1

Hallo,
meine Tochter ist 14 Jahre alt und hat seit 13 Jahren Rheuma und wird mit allen auf dem Markt zur Verfügung stehenden Medikamenten behandelt (MTX, Enbrel, Remicade, Arava) bzw. ist behandelt worden. In der vergangenen Woche bekamen wir die Diagnose, dass das Sprunggelenk jetzt kaputt ist. Und wir sind vor die Wahl gestellt, Versteifung oder künstliches Sprunggelenk. Der Arzt meinte, wenn es seine Tochter wäre, würde er zu einer Versteifung raten. Hat jemand Erfahrung mit dieser Problematik oder weiß jemand eine Klinik in der wir uns zu diesem Thema optimal beraten bzw. operieren lassen können.
Ich würde mich sehr freuen, wenn uns jemand weiterhelfen kann.
Liebe Grüße, Katrin




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